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Stadtnachrichten 2018

100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges - Erinnerung an zwei Lebensgeschichten aus Schramberg


Am heutigen Sonntag wird in vielen Ländern an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren gedacht, den der Historiker George F. Kennan (1904-2005) als "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" bezeichnet hat. Das gilt auch für Geschichte unserer Stadt und ihrer heutigen Stadtteile. Allein aus Schramberg zogen im Lauf der Zeit über 2500 Bürger in den Krieg, von denen 416 gefallen oder vermisst sind.

Seit dem 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges im Jahr 2014 haben wir uns in der Großen Kreisstadt Schramberg die damalige Zeit und ihre Schicksale immer wieder in Erinnerung gerufen. In den beiden Ausstellungen "Waldmössingen im Ersten Weltkrieg" im Jahr 2014 im "Zigeunerhäusle" in Waldmössingen und "Schramberg im Ersten Weltkrieg" im Jahr 2018 im Stadtmuseum Schramberg waren zahlreiche oft unbekannte Fotos und Dokumente aus städtischen und privaten Sammlungen zu sehen. In einer Serie im "Schwarzwälder Boten" hat das Stadtarchiv Schramberg darüber hinaus in den letzten vier Jahren mehrfach einzelne Aspekte genauer beleuchtet.

In einer eindrucksvollen Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 16. November 2014 bekräftigten Oberbürgermeister Thomas Herzog und Bürgermeister Jean-Jacques Thomas aus unserer französischen Partnerstadt Hirson die deutsch-französische Freundschaft und den europäischen Friedensgedanken. Bei zwei Geschichtsfahrten hat Oberbürgermeister Thomas Herzog außerdem Schülergruppen des Gymnasiums Schramberg an Gedenkorte des Ersten Weltkrieges in Frankreich begleitet. Auch in diesem Jahr wird die Gedenkfeier der Großen Kreisstadt Schramberg zum Volkstrauertag am 18. November 2018 wieder im Zeichen der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg stehen.

Zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges wollen wir heute auf unserer Facebookseite und ab Montag auf unserem youtube-Kanal zwei Bild-Ton-Animationen aus der Ausstellung "Schramberg im Ersten Weltkrieg" allgemein zugänglich machen. Sie erinnern an die Lebensgeschichten von Antonie Schlauder (1897-1940) und von Paul Schweizer (1898-1916) und wurden von der Schülerin Sarah Glocker und dem Schüler Robin Wußler vom Gymnasium Schramberg erforscht und bearbeitet. Bei der Erstellung der Bild-Ton-Animationen wurden sie Monica Jayapribadi aus Stuttgart unterstützt, für denen erneutes Engagement für das Stadtarchiv und Stadtmuseum Schramberg wir uns sehr herzlich bedanken möchten.

Filme
Antonie Schlauder - Screenshot Film

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