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Stadtnachrichten 2017

200 Gaststätten sagen „Jugendschutz – Na klar!“


Im Beisein von Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel, Oberbürgermeister Thomas Herzog, Kreis-Sozialdezernent Bernd Hamann und Kreisjugendreferent Konrad Flegr konnte kürzlich „Coffee & more“ in Schramberg-Sulgen als 200. Gaststätte im Landkreis im Rahmen des Programms „Jugendschutz – Na klar!“ ausgezeichnet werden. Inhaberin Elmas Tekgöz freute sich über den Besuch und einen prächtigen Blumenstrauß.
 
Der bundesweit festzustellende zunehmende Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen im Alter von unter 15 Jahren ist schon lange Thema im Landkreis. Jugendschutzkontrollen von Polizei und Jugendamt, Schulungen von Jugendgruppenleitern, Veranstaltungsratgeber, erzieherische Gespräche, Abgabeverbote in öffentlichen Räumen und die Androhung der „roten Karte“ hinsichtlich des Erwerbs der Fahrerlaubnis stehen neben einer regelmäßigen Öffentlichkeitsarbeit auf der Agenda der beteiligten Behörden, wobei der Weg das Ziel bleibt. 2005   entstand in Kooperation zwischen der Stadt Schramberg,  dem Sozialdezernat des Landkreises und der Polizeidirektion Rottweil das Präventionsprogramm „Jugendschutz – Na klar!“.  Es sieht eine Auszeichnung von Gaststätten und Tankstellen vor, die sich in Sachen Jugendschutz vorbildlich verhalten.

Dazu gehört, dass an Schulungen der Polizei zum Jugendschutz teilgenommen wird, alkoholfreie Getränke billiger angeboten werden als das günstigste alkoholische Getränk, Werbung mit dem Hinweis auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes erfolgt, erkennbar betrunkene Jugendliche keinen Einlass erhalten und bei Jugendschutzkontrollen keine Verstöße festgestellt wurden. Die so ausgezeichneten Betriebe werden vom jeweiligen Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister zertifiziert. Ein attraktives Logo am Eingang informiert die Öffentlichkeit über die Auszeichnung des Betriebes. Weiter werden die zertifizierten Betriebe auf den Homepages der Städte und Gemeinden und des Landkreises besonders hervorgehoben.

Wegen des guten Erfolgs des Programms wurde es ab 2008 auf den ganzen Landkreis übertragen. Alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden schlossen sich als Kooperationspartner an. Fachlich angesiedelt ist „Jugendschutz – Na klar!“ beim Sozialdezernat des Landkreises. Kreisjugendreferent Konrad Flegr besucht dazu die einzelnen Betriebe und steht ihnen auch unterjährig beratend und unterstützend als Ansprechpartner zur Verfügung.  Auch die Schulungen werden seit 2014 durch das Kreisjugendreferat durchgeführt und eine schriftliche Arbeitshilfe ausgehändigt, in der alle wichtigen Angaben zu den gesetzlichen Regelungen und den gesundheitlichen und sozialen Folgeschäden von zu frühem Alkoholkonsum zusammengefasst sind.

Wie es der Zufall wollte, führte nun die Auszeichnung der 200. Gaststätte wieder an den Ausgangsort Schramberg zurück. Unter dem Namen "Coffee & more" hat Elmas Tekgöz Anfang Februar in der Sulgauer Straße ein neues Café eröffnet. Neben Tee, heißer Schokolade und Kaffee in vielen Variationen bietet sie auch Kuchen, Torten, bistro-typische Snacks und türkische Spezialitäten sowie eine reichhaltige Getränkekarte an. Das Speisenangebot soll auch Schüler ansprechen, daher war „Eli“, wie sie sich nennen lässt, sofort klar, dass sie den Jugendschutz konsequent einhalten wird.  Die 200. Auszeichnung, verbunden mit Dank und Komplimenten durch den Landrat und den Oberbürgermeister,  ging somit an eine würdige Gaststättenbetreiberin.
 
Jugendschutz
Ausgezeichnete Gastwirtin: Eli Tekgöz freut sich über den Besuch von Kreisjugendreferent Konrad Flegr, Oberbürgermeister Thomas Herzog, Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel und Sozialdezernent Bernd Hamann (v.l.n.r.).
Foto: Stadt Schramberg

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