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Stadtnachrichten 2017

Integration als Zukunftsaufgabe


Stadt hat nun eigene Integrationsbeauftragte
 
 Die Stadt Schramberg hat die im letzten Jahr beschlossene Teilzeitstelle (50%) einer  Integrationsbeauftragten nun besetzt. Charlotte Distler aus Dauchingen wurde von Oberbürgermeister Thomas Herzog offiziell in ihrem neu geschaffenen Amt begrüßt. „Die Integration von Flüchtlingen, aber auch von Migrantinnen und Migranten ist eine Querschnittsaufgabe mit sehr vielen Zuständigkeiten. Die Stadtverwaltung lädt alle Behörden, Träger, Initiativen und Vereine wie bisher zur aktiven Vernetzung und zum abgestimmten Vorgehen in diesem zukunftsträchtigen Themenfeld ein.“ Die Integrationsbeauftragte, die der Abteilung Jugend, Familie und Bürgerschaftliches Engagement (JUKS³) zugeordnet ist, soll nun die zentrale Anlaufstelle für alle Beteiligten sein.
 
Eine solche Anlaufstelle gab es in dieser Ausprägung bisher noch nicht. Die Arbeit wurde vor allem über das „Netzwerk Willkommen“ um die Vorsitzende Dorothee Golm abgedeckt, die sich von Beginn der großen Fluchtbewegung an ehrenamtlich um die Neuankömmlinge gekümmert haben. Vor gut einem Jahr wurde zur Unterstützung des Netzwerkes eine  Koordinationsstelle Flüchtlinge bei der Stadtverwaltung geschaffen. Sie konnte aber nur einen geringen Teil der Arbeit abdecken. „Ich bin sehr dankbar für den großartigen Einsatz des Netzwerkes Willkommen, seinen ehrenamtlichen Helfern und allen beteiligten Einrichtungen und Organisationen. Sie standen bereit, als wir mit der Flüchtlingswelle konfrontiert wurden und ehrlicherweise noch nicht darauf  vorbereitet waren,“ so Thomas Herzog
 
Beim Thema Integration geht es für die Stadtverwaltung nicht nur um die Bearbeitung von Aufenthaltstiteln, die Versorgung mit Wohnraum und die Bereitstellung von Kindergarten- und Schulplätzen. So spielen auch der Spracherwerb, den die Stadt über die  Volkshochschule ermöglicht und die materielle Versorgung, der hier lebenden Migranten durch die Abteilung Soziales eine zentrale Rolle. Für die Betreuung und Integration der Flüchtlinge hat der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats letzten Donnerstag die Einrichtung von drei Vollzeitstellen für die Verwaltungsgemeinschaft Schramberg beschlossen. Die sogenannten Integrationsmanager, deren Stellen vom Land Baden-Württemberg gefördert werden, übernehmen die Einzelfallarbeit mit den Zuwanderern in der Anschlussunterbringung. „Wir stellen uns dieser enormen Aufgabe aktiv und wollen die Integration in Schramberg nicht nur verwalten, sondern aktiv mitsteuern“, so OB Herzog. Die ersten Gespräche mit dem Jobcenter und einigen freien Trägern wurden bereits geführt, spätestens zum Jahresbeginn 2018 soll dann das Schramberger Integrationsnetzwerk gegründet werden.
 
Die Integrationsbeauftragte Charlotte Distler ist von Mittwoch bis Freitag telefonisch unter der Nummer 07422/29-584 oder persönlich im JUKS³, Schloßstr. 10 erreichbar. Um Terminvereinbarung wird gebeten. Per Email ist der Kontakt mit ihr unter  charlotte.distler@schramberg.de möglich.

Integrationsbeauftragte OB
Oberbürgermeister Thomas Herzog begrüßt die Integrationsbeauftragte Charlotte Distler

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