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Stadtnachrichten 2012

Gasversorgung: Lage wieder entspannt


Die Situation in der Schramberger Gasversorgung hat sich wieder deutlich entspannt. Dies liegt zum einen an den höheren Temperaturen und zum anderen an der geringeren Nachfrage der Industrie aufgrund des Wochenendes. Nach Auskunft von Christoph Huber, Technischer Leiter der Stadtwerke, sollen im Laufe des Tages auch die vorübergehend abgeschalteten Großkunden wieder ans Netz gehen können. Die Versorgung der Privatkunden konnte in den vergangenen Tagen – trotz der extremen Kälte mit Temperaturen im Tagesmittel von bis zu minus 16 Grad Celsius – jederzeit sicher gewährleistet werden. Die Mitarbeiter der Stadtwerke waren dafür oftmals Tag und Nacht im Einsatz und haben diese bisher einmalige Grenzsituation gut gemeistert. Christoph Huber: „Eine Kälteperiode wie diese mit so hohen Tagesmengen haben wir noch nie erlebt.“

Im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die angespannte Lage in der Gasversorgung in Gesamtdeutschland stieß die Bitte der Stadtwerke, trotz der niedrigen Außentemperaturen die Raumtemperatur etwas abzusenken, in den Nachrichten bundesweit auf Interesse. Geschäftsführer Peter Kälble: „Auch nachdem sich die Lage entspannt hat empfehlen wir unseren Kunden, sparsam mit Energie umzugehen. Die Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad kann den Heizenergiebedarf um bis zu sechs Prozent senken und damit die Energiekosten reduzieren.“

Die Gasversorgung Süddeutschland hatte Anfang Februar an die Stadtwerke dringend appelliert, Maßnahmen zur Reduzierung des Gasbezugs umzusetzen, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Gasversorgung weiter aufrecht erhalten zu können. Mit der Umstellung einiger Großkunden auf alternative Wärmeversorgungen wie Öl und der Bitte an die Endkunden, möglichst sparsam mit Heizenergie umzugehen, waren die Stadtwerke Schramberg dieser Aufforderung nachgekommen. Aus Sicht der Stadtwerke lautet die Erkenntnis der vergangenen Tage: „Die Auswirkungen dieser extreme Kältewelle müssen innerhalb der Gasbranche aufgearbeitet werden, weil das Zusammenwirken der Partner verbesserungswürdig ist“, so Peter Kälble.


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