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Stadtnachrichten 2010

Neujahrsempfang 2010 - OB empfängt in Tennenbronn


Oberbürgermeister Dr. Herbert O. Zinell lud in diesem Jahr zum traditionellen Neujahrsempfang in die Sport- und Festhalle Tennenbronn ein. Eine große Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Schramberg sowie Abgeordnete, Politiker von Bund Land und Kommunen, Vertreter von Kirchen, Wirtschaft, Behörden, Schulen, kulturellen Einrichtungen und Vereinen waren der Einladung des Oberbürgermeisters zum Neujahrsempfang gefolgt. Insgesamt über 500 Gäste füllten die Halle. Zinell freute sich über die überwältigende Resonanz und nahm gerne die vielen guten Wünsche der Gäste für das Jahr 2010 entgegen.

Eingeleitet und umrahmt wurde der Empfang durch den örtlichen Musikverein „Frohsinn“, der in diesem Jahr sein 125-jähriges Jubiläum feiert.

Gewohnt launig begann der OB seine Neujahrsrede. Nicht nur mit den Begriffen "Badenser", "Gelbfüßler" und "Schwobaseckel" brachte er die Zuhörer zum Schmunzeln. Dies gelang ihm - trotz des kommunal- und gesellschaftspolitisch sehr ernsten und komplexen Themas - immer wieder mit Zitaten und Anmerkungen.

Schon aufgrund der Örtlichkeit lag als Thema der Neujahrsrede die Eingemeindung Tennenbronns nahe. Im ersten Teil seiner Rede beschäftigte sich der OB mit dem "Jahrhundertereignis" der freiwilligen Eingemeindung Tennenbronns im Jahr 2006 und den Veränderungen, die sich bis zum heutigen Tag daraus ergaben. Anschließend leitete er zur Finanz- und Wirtschaftskrise über, die die Stadt Schramberg aufgrund ihres beachtlichen Anteils an Maschinenbauern und Automobilzuliefererbetriebe in besonders dramatischer Weise treffe. Zinell machte dabei auch das Ausmaß der Verschuldung von Bund und Land sowie der Auswirkungen auf die Kommunen deutlich. Er ließ es jedoch nicht bei der Darstellung der Situation, sondern gab auch Denkanstöße und Anregungen zur Problemlösung - von der Veränderung der Verwaltungsstrukturen, Schaffung von starken, effizienten Verwaltungseinheiten, der Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit bis hin zum "letzten Mittel“, der Eingemeindung und dem Zusammenschluss von Gemeinden. OB Zinell forderte ernsthaft darüber nachzudenken, ob 16 Bundesländer, alle Regierungspräsidien, Regionen, Kreise oder Sonderbehörden notwendig seien.

Im zweiten Teil seiner Rede dankte der OB nicht nur den engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Geldgebern und Mitstreitern, er machte auch auf andere, noch viel größere Probleme anderer Kontinente und Völker aufmerksam. Er stellte kurz die Initiative "Schramberger helfen Afrika" vor, die im Foyer Informationen über das Projekt bereitstellte, und wies aus aktuellem Anlass auf die Haiti-Hilfe Schramberg hin, die aufgrund ihrer 30 Jahre Erfahrung und vieler persönlicher Kontakte ein Garant dafür sei, dass die Hilfe auch bei den Hilfsbedürftigen ankomme.

Im Anschluss an die Rede und Neujahrswünsche des OBs nutzten die Gäste noch die Möglichkeit, bei einem Glas Sekt oder anderem Getränk miteinander ins Gespräch zu kommen.

Neujahrsempfang OB Dr. Zinell 2010 in Tennenbronn
OB Dr. Zinell mit Ehefrau Ruth begrüßen die Gäste

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