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Verkehrsverbund will Umstieg auf Bus und Bahn
erleichtern – Tarifentwicklung bleibt konstant –
neues günstiges Angebot für Familien – Freifahrten
für Stammkunden in der gesamten Region

Rottweil, 24. Juli 2008.

Der Verkehrsverbund Rottweil (VVR) will den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel weiterhin erleichtern und hält deshalb an einer konstanten Tarifentwicklung fest. „Die Preissprünge auf dem Treibstoffmarkt können wir teilweise abfedern, weil mehr Autofahrer umsteigen und Bus und Bahn davon profitieren“, sagt VVR-Geschäftsführer Florian Kurt. Neue Tarife führt der VVR zum 1. August ein.

Ab Freitag, 1. August, gelten im öffentlichen Nahverkehr im Landkreis Rottweil neue Tarife. Die Preise für Jahresabo- und Monatskarten steigen um zwei bis drei Prozent. Bei Einzelfahrscheinen und Wochenkarten bewegt sich die Tariferhöhung um vier Prozent. Für Familien wird die Kurzstrecken-Tageskarte für ein oder zwei Tarifzonen neu eingeführt und damit der Fahrpreis deutlich gesenkt. Inhaber von Jahresabokarten erhalten zusätzliche Vergünstigungen für Fahrten in die Landkreise Tuttlingen und Schwarzwald-Baar: Sie können künftig am Wochenende ohne Mehrkosten das Bus- und Bahnangebot in der gesamten Region nutzen. Erwachsene können dabei sogar einen weiteren Erwachsenen und vier Kinder oder alle eigenen Kinder gratis mitnehmen. Ebenfalls neu: Für Auszubildende gibt es ab 1. August erstmals Jahresabokarten für die Gesamtregion. Mit Jahresabo können Jugendliche in der Freizeit ohne Mehrkosten Bus und Bahn fahren.

„Mit den neuen Tarifen bleiben wir bei einer verlässlichen, zurückhaltenden Preispolitik“, betont VVR-Geschäftsführer Florian Kurt. Die Tarifanhebung falle mit durchschnittlich 2,9 Prozent erneut moderat aus. „Im Vergleich zur Kostenentwicklung beim privaten Pkw werden Bus und Bahn im Landkreis Rottweil damit noch günstiger. So können wir den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel insbesondere für Pendler weiterhin erleichtern.“

Mehr als neun Millionen Fahrgäste zählten die zwölf im VVR vereinten Verkehrsbetriebe im vergangenen Jahr. In diesem Jahr stieg die Zahl der erwachsenen Fahrgäste bereits um fünf Prozent. Allerdings ist die Nachfrage im Schülerverkehr rückläufig, weil die Schülerzahlen im Landkreis zurückgehen.

Trotz der teilweise positiven Einnahmenentwicklung ist die moderate Tariferhöhung zum 1. August unumgänglich, um wenigstens einen Teil der Kostenentwicklung ausgleichen zu können. Steigende Personal- und Kraftstoffkosten und weitere Kürzungen bei den Bundes- und Landeszuschüssen belasten die Unternehmen erheblich.

Der öffentliche Personennahverkehr im Landkreis Rottweil umfasst ein Streckennetz mit mehr als 50 Linien, rund 800 Haltestellen und elf Bahnstationen. Insgesamt 21 Gemeinden mit rund 142.000 Einwohnern werden versorgt. Die bis zu 140 gleichzeitig im Einsatz befindlichen Busse legen im Linienverkehr jährlich ca. 4,5 Millionen Kilometer zurück. Hinzu kommen noch rund 700.000 Kilometer, die die Züge im Landkreis jedes Jahr fahren. Zu den Busunternehmen unter dem Dach des VVR gehören fünf mittelständische Firmen aus der Region und der Stadtbus-Eigenbetrieb der Rottweiler Stadtwerke ENRW. Regionale Partner sind SüdbadenBus, Regionalbusverkehr Südwest und Regionalverkehr Alb-Bodensee. Partner auf der Schiene sind die DB Regio AG, der Ringzug und die Ortenau-S-Bahn.

Der Tarifverbund besteht seit fünf Jahren. Dieses Jubiläum wird am 13. September mit einem Fest für die Kreisbevölkerung auf dem Kappellenhof in der Rottweiler Innenstadt gefeiert.


Kundeninformationen:

VVR-Kundencenter, Lehrstr. 50, 78628 Rottweil
Telefon 0741 17575714, Öffnungszeiten Montag
bis Donnerstag von 8.00 bis 16.30 Uhr,
Freitag bis 16.00 Uhr


Informationen für die Presse:

Verkehrsverbund Rottweil GmbH
Geschäftsführung: Simone Stahl, Florian Kurt
Bismarckallee 2a, 79098 Freiburg
Telefon 0761 3680332, Telefax 0761 3680359
E-Mail gf@vvr-info.de

Geschäftsstelle: Stefan Heinzmann
Bahnhofstr. 3, 78048 Villingen-Schwenningen
Telefon 07721 9982794, Telefax 07721 9982795
E-Mail gst@vvr-info.de, Internet www.vvr-info.de


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