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100 Jahre Dr. Konstantin Hank

Der frühere Oberbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Schramberg, Dr. Konstantin Hank, wäre dieser Tage 100 Jahre alt geworden. Zum Bürgermeister der Stadt Schramberg wurde er erstmals 1954 gewählt. Er hat den allgemeinen Aufschwung der Fünfziger und Sechziger Jahre geschickt genutzt, um die Infra-struktur in Schramberg auszubauen und die wirtschaftliche Situation zu verbessern. Nach 20-jähriger Amtszeit trat er 1974 in den Ruhestand. Er verstarb am 20. März 1977. Die Stadt Schramberg legte anlässlich seines 100. Geburtstag einen Kranz am Grab von Dr. Hank nieder.

Als Vorbild bezeichnet Oberbürgermeister Dr. Zinell seinen Amtsvorgänger. Er habe sich durch Toleranz und Respekt gegenüber Andersdenkenden, durch Humor und Geselligkeit aber auch durch die Achtung von Stil und Etikette ausgezeichnet. Be-merkenswert sei auch die Zielstrebigkeit, der politische Instinkt, das Verhandlungsgeschick, die geistige Beweglichkeit und das Engagement von Dr. Hank. Mit Geschick, ungeheurem Gestaltungswillen und Optimismus aber auch mit seinen beacht-lichen Verbindungen habe er es geschafft, die Stadt in eine gute Zukunft zu führen. Er habe sich dabei stets als Diener und erster Bürger der Stadt begriffen. Die Stadt schulde ihm Dank und großen Respekt vor seiner Lebensleistung.

In die Amtszeit von Dr. Hank fielen unter anderem die Begründung von Städtepartnerschaften mit Hirson, Marcinelle und Lachen, der Bau des Gymnasiums, des Altersheimes und des Krankenhauses, umfangreiche Erschließungen von Wohnbaugebieten, Industrie-verlagerungen und – ansiedlungen, die Verbesserung der verkehr-lichen Anbindung Schrambergs, der Bau der Karl-Diehl-Halle und anderer Sportstätten. Auch die Gründung der Volkshochschule und der Musikschule gingen auf seine Initiative zurück. Eine besondere Bewährungsprobe hatte Dr. Hank nach der Hochwasserkatastrophe von 1959 zu bestehen. Wichtige Meilensteine seiner Amtszeit waren aber auch die Eingemeindung Waldmössingens und die Erhebung der Stadt zur Großen Kreisstadt im Jahr 1972. Dr. Hank wurde damit der erste Oberbürgermeister der Stadt Schramberg.

Dr. Hank, der in Wiesenstetten bei Horb geboren war, war in erster Ehe mit Liesel Steim aus Horb verheiratet, die aber früh starb. 1960 heiratete er Maria Haas aus Schramberg. Dr. Hank starb am
20. März 1977 nach schwerer Krankheit. Er war in zahlreichen Ehrenämtern in der Stadt aber auch überregional tätig. Für seine vielfältigen Verdienste erhielt er hohe kirchliche, staatliche und als überzeugter Europäer auch internationale Auszeichnungen, so den Goldenen Marc-Aurel-Orden des Paps-tes und das Bundes-verdienstkreuz Erster Klasse. Weiter wurde er zum „Ritter des Heiligen Grabes von Jerusalem“ geschlagen. Die Stadt Schramberg würdigte die Verdienste ihres Oberbürgermeisters zum Ende dessen Amtszeit mit der Verleihung der Ehrenbürgerwürde. Vor acht Jahren schließlich hat die Stadt Schramberg auch eine Straße nach Dr. Konstantin Hank benannt.

Dr. Hank und der Schramberger Parlamentarische Staatssekretär Grüner
Dr. Konstantin Hank und der aus Schramberg stammende Parlamentarische Staatsekretär Martin Grüner im Großen Sitzungssaal des Rathauses.

Einweihungsfest Gymnasium zum Schuljahresbeginn 1973
Letzte große Baumaßnahme in der Ära Hank; Neubau des Gymnasiums, hier beim Einweihungsfest zum Schuljahresbeginn 1973.


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