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"Zu Gast bei Freunden" in unserer Partnerstadt Hirson

Eine Woche lang schauten Julia Klaußner, Tanja Riester und Helena Uhl, allesamt Auszubildende der Schramberger Stadtverwaltung, den Kolleginnen und Kollegen in Schrambergs Partnerstadt Hirson über die Schulter. Die drei angehenden Verwaltungsfachangestellten hatten bei diesem Auslandspraktikum nicht nur sprachliche Barrieren zu überwinden. Vielmehr mussten sie sich auch in Verwaltungsstrukturen hineinfinden, die sich sehr wesentlich von denen in unserem Lande unterscheiden.

Hilfreich war es für die drei jungen Mitarbeiterinnen der Schramberger Stadtverwaltung, dass sie sehr freundlich aufgenommen und mit großer Fürsorge begleitet wurden. Gemeinderätin Claude Lion und die Leiterin des Tourismusbüros, Francine Richet, nahmen sich sehr viel Zeit, um den Schrambergerinnen die Schramberger Partnerstadt vorzustellen.
Auch Bürgermeister Jean-Jacques Thomas begrüßte die Praktikanten aus der Partnerschaft und freute sich, dass auf diese Weise die Partnerschaft gewinnbringend mit Leben erfüllt wird. Gerade in einem vereinten Europa, in dem die Europäische Union in sehr weitgehenden Maß einheitliche Regelungen trifft, sei es notwendig, dass auch die Administrationen die unterschiedlichen Strukturen kennen und damit auch die Haltungen einzelner Mitgliedsstaaten besser verstehen können.

Eine der Schramberger Nachwuchskräfte war im „Office de Tourisme“ eingesetzt, wo sie die Mitarbeiter bei der Kundenberatung unterstützte. Zwei waren bei Projekten mit Kindern und Jugendlichen beteiligt und gestalteten Ferienprogramme für Kinder im Alter von 6-12 Jahren mit. Das Ferienprogramm bot zahlreiche Attraktionen wie Besuche in städtischen Einrichtungen oder verschiedene Sportaktivitäten. Hierbei war das Mitorganisieren des Programms und die Betreuung der Kinder gefordert.

Die drei sind sich in der Bewertung ihres Auslandspraktikums einig: Es war besonders interessant und für die künftige Arbeit nützlich Einblicke in den täglichen Arbeitsalltag einer französischen Stadt bekommen und gleichzeitig die Französisch-Kenntnisse verbessert zu haben.
Die Strukturen haben, wie bei uns auch, ihren geschichtlichen Hintergrund und ihre Verankerung in der Bevölkerung. Ein föderaler Staat, wie die Bundesrepublik, mit einer starken Verankerung der kommunalen Selbstverwaltung erfordere eben andere Strukturen und auch andere Abläufe als dies in einem Zentralstaat der Fall sei.


Auszubildende der Stadt in Hirson
Julia Klaußner, Tanja Riester, Madame Richet und Helena Uhl bei der Übergabe des Gastgeschenkes mit Spezialitäten aus dem Schwarzwald


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