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Innenminister Rech überreicht Staufermedaille des Landes an Altbürgermeister Josef Kaltenbacher

Am Freitagabend überreichte der Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Heribert Rech, persönlich die Staufermedaille des Landes an den ehemaligen Bürger-meister und Ehrenbürger von Tennenbronn, Josef Kaltenbacher.

Oberbürgermeister Dr. Zinell begrüßte in der Sport- und Festhalle Tennenbronn die zahlreichen Gäste, darunter FDP-Landtags-abgeordneter Dieter Kleinmann, Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel, den ehemaligen Landrat Manfred Autenrieth, Ortsvorsteher Klaus Köser, die anwesenden Mitglieder des Kreistags, Gemeinderats und Ortschaftsrats sowie alle Vertreter des öffentlichen Lebens. Ganz besonders herzlich begrüßte er den Alt-Bürgermeister und dessen Familie und sprach Kaltenbacher, dem „politischen Menschen mit hoher sozialer Verantwortung, der sich für das Gemeinwohl ein-gesetzt und bessere Lebensbedingung für die Nachgeborenen geschaffen habe“, seinen Dank aus. Er habe das Fundament für Wohlstand und Frieden geschaffen.

Der Innenminister würdigte den 97-jährigen in seiner Laudatio für sein Lebenswerk, die überaus positive Entwicklung der Gemeinde Tennenbronn. Rech hielt Rückschau auf die Zeit nach 1945, als Kaltenbacher, ein „Mann der ersten Stunde“, gerade aus dem Krieg heimgekehrt, das Amt des Bürgermeisters übernahm. 24 Jahre war er als Bürgermeister in Tennenbronn tätig und sorgte für eine positive Entwicklung der Gemeinde. Er schaffte die notwendige zukunfts-weisende Infrastruktur wie beispielsweise die Wasser - und Ab-wasserversorgung, die Grund- und Hauptschule oder die Sport- und Festhalle. Er habe es geschafft, auch die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde voranzutreiben, indem er den Betrieben gute Standortbedingungen trotz schwieriger topografischer Lage bot. Er habe Tennenbronn zu einer Vorzeigegemeinde gemacht, so der Minister. Trotz der enormen finanziellen Belastungen garantierte er stets eine solide Haushaltswirtschaft. Aufgrund seiner Erfahrungen im Nationalsozialismus und Krieg habe er sich unermüdlich für Demokratie und Frieden eingesetzt. So gründete Kaltenbacher den Ortsverband der CDU. Auch die Geschichtsforschung und das Vereinswesen lagen ihm, der auch heute noch in fast allen Tennenbronner Vereinen Mitglied sei, immer am Herzen. Er trug auch wesentlich dazu bei, die konfessionellen Grenzen im Ort zu überwinden. Der Minister würdigte auch Kaltenbachers Arbeit im Kreistag, sein erfolgreiches Engagement die die Genossenschafts-bank, für das Ökumenische Altenwerk und für den Naturschutz. Heribert Rech betonte, dass Josef Kaltenbacher auch heute noch Stellung zu politischen Themen nehme. So sei es ihm bestimmt nicht leicht gefallen, sich mit der Eingemeindung abzufinden. Er erachtete sie aber letztlich zum Wohle der Gemeinde für sinnvoll, betonte dabei jedoch, dass „er trotzdem Tennenbronner bleibe“.

Innenminister Rech überreicht die Staufermedaille an Josef Kaltenbacher

Im Anschluss an die Laudatio übergab der Innenminister die vom Ministerpräsidenten verliehene Staufermedaille an Josef Kaltenbacher.

„Mein Dank gilt allen Anwesenden, die mir die Ehre geben“, erklärte der Geehrte und trug sich zusammen mit dem Innenminister ins Goldene Buch der Stadt Schramberg ein.

Innenminister Rech und Josef Kaltenbacher beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt

Oberbürgermeister Dr. Zinell überreichte dem Geehrten noch einen Blumenstrauß und sprach die Hoffnung aus, dass sich der Wunsch Kaltenbachers, dem ältesten Bürger von Tennenbronn, auch noch ältester Bürger von Schramberg zu werden, erfüllen möge.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einem gemischten Bläser-Ensemble der beiden Tennenbronner Musikvereine „Harmonie“ und „Frohsinn“.

Am Anschluss an den Festakt nutzten von viele Gäste die Möglichkeit, mit dem Geehrten oder anderen Anwesenden ins Gespräch zu kommen.


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