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Städtische Kitas sind ab Montag geschlossen - die Notbetreuung läuft weiter


Genau wie die Schramberger Schulen bleiben auch die städtischen Kindertagesstätten am Montag geschlossen. Eine Ausnahme ist die Notbetreuung, sie findet statt. Eine Schließung der kirchlich getragenen Einrichtungen befindet sich am Sonntag in Abstimmung. Die Eltern werden von ihrer jeweiligen Kita informiert.

„Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen,“ sagt Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr. „Den Ausschlag hat letztlich die südafrikanische Covid-Variante gegeben, die am Samstag bei einem Kind im Don-Bosco-Kindergarten entdeckt wurde. Deren Ausbreitung wollen wir unbedingt hemmen.“

Die sogenannte „Notbremse“ des Landes Baden-Württemberg schließt Kitas und Schulen, wenn ein Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Inzidenz von 200 überschritten hat. Im Landkreis Rottweil, für den am Samstag eine Inzidenz von 228 galt, wird dies voraussichtlich am Dienstag der Fall sein. „Würden wir am Montag nicht schon schließen, wären die Kitas ab Dienstag ohnehin aufgrund der Landesverordnung zu,“ erklärt Eisenlohr.

Ihre Entscheidung begründet die Stadt Schramberg außer mit steigendenden Fallzahlen und seit Tagen über 200 liegenden Inzidenzen im Landkreis Rottweil mit dem Auftauchen der südafrikanischen COVID-Variante bei einem Kind im Kindergarten Don Bosco. Dies ist der erste bekannte Fall der südafrikanischen Variante im Landkreis, der Kindergarten wurde in Quarantäne geschickt. Die südafrikanische Variante gilt neben der britischen und der brasilianischen COVID-Variante als besonders besorgniserregend. Studien und ersten Erfahrungen damit in Israel zu Folge entfalten die bisherigen Schutzimpfungen, vor allem der Biontech-Impfstoff, gegen diese Variante nur wenig Wirkung. „Wenn wir Ansteckungen über die Kita vermeiden wollen, bringt es nichts, wenn sich am Montag erstmal alle Kinder wieder treffen, um dann ab Dienstag wieder zu Hause zu bleiben und zum Beispiel Oma und Opa mit der neuen Variante anstecken,“ so die Überlegung der Verantwortlichen bei der Stadt Schramberg.

Die Notbetreuung für Kinder, deren Eltern bei der Arbeit unabkömmlich sind, gibt es weiterhin. Ansprechpartner dafür ist die jeweilige Kita.

„Wir wissen, die Herausforderung für Kinder und Eltern ist im Augenblick riesig und die Kräfte sind langsam aber sicher erschöpft. Trotzdem bitten wir Sie um Verständnis für diese Entscheidung, mit der wir verantwortungsbewusst handeln und Kinder und ihre Familien vor der neuen Variante schützen wollen,“ appelliert die Oberbürgermeisterin abschließend.


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