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Josef-Andre-Straße 1, 78713 Schramberg
Die Pfarrkirche Heilig Geist in der Schramberger Südstadt, erbaut von 1912 bis 1914, zählt zu den großen Kirchenbauten des Stuttgarter Architekten Josef Cades. Er verband in der Heilig Geist Kirche mit großem Geschick neoromanische und neogotische Elemente zu einem bedeutenden Sakralbau des Historismus. Der große, helle Kirchenraum hinterlässt durch seine schlichte Gestaltung bei den Besuchern einen tiefen Eindruck.
Nach Renovierungen in den Jahren 1962 und 1993 präsentiert sich die Heilig Geist Kirche heute als ein Baudenkmal aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hervorzuheben sind die Chorraumgestaltung von Michael Münzer (Stuttgart) mit Altar, Ambo, großem Chorkreuz und drei Apsistafeln, die Chorfenster von Wilhelm Geyer (Ulm), die Kanzel des Schramberger Bildhauers Cajetan Schaub und der Kreuzweg des Ulmer Kunstmalers Alfred Vollmar.
Alljährlich zur Weihnachtszeit sind ein Früh- und Spätwerk der Schramberger Schule zu sehen: die 1946 entstandene Geburtsdarstellung der bekannten Krippenbauer Max Scheller und Georg Kaiser sowie das 1982 bis 1990 von Eugen Mey geschaffene Triptychon Aufbruch – Anbetung – Flucht.
Aus dem Jahr 1925 stammt die Orgel in der Hl. Geist Kirche. Sie wurde in den Jahren 1992 bis 1994 grundlegend restauriert und die verloren gegangenen Verzierungen anhand alter Fotografien rekonstruiert. Das Instrument aus der Orgelbauwerkstatt Gebr. Späth ist heute ein wertvolles Klang- und Baudenkmal einer Epoche, aus der es nur noch wenige komplett erhaltene Instrumente dieser Größe gibt. Im Rahmen der Schramberger Orgelkonzerte erklingt dieses Instrument regelmäßig vor einem großen Publikum.
Baudenkmal aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Josef-Andre-Straße 1, 78713 Schramberg
Tel.: +49 7422 20337
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