Stellen wir uns entgegengesetzt der Ausgangssituation ein Schramberg im Jahr 2040 vor, das nachhaltig konsumiert, baut, handelt und lebt.
Wir schlendern an einem heißen Sommertag durch die Innenstadt und können, dank den Klimaanpassungsmaßnahmen, an einem kühlen Platz vor dem Rathaus entspannen. Die verkehrsberuhigte und begrünte Innenstadt lädt zum Verweilen ein. Nach dem Einkauf von regionalen und saisonalen Produkten auf dem Wochenmarkt, gönnen wir uns noch einen Kaffee to go im Mehrweg-Geschirr. Die Mobilität zeichnet sich durch ein zuverlässiges und ausgebautes ÖPNV Angebot aus, sodass wir auch leicht an den nächstgelegenen Bahnhof gelangen und die umliegenden Gemeinden gut erreichbar sind. Auch die Infrastruktur der Fuß- und Radwege sind so gut ausgebaut, dass wir gerne das Elektroauto stehen lassen.
Auf dem Weg nach Hause fällt uns das friedliche Miteinander, die Ruhe und die attraktive Lebensraumgestaltung auf. Die Kinder spielen auf grünen und überdachten Spielplätzen, während die Eltern das Schauspiel auf einem schattigen Plätzchen genießen. Ein paar Schritte weiter kommen die Bienen auf der bunten, wilden Blumenwiese ganz auf ihre Kosten. Nebenan steht gleich das Bienenhotel, dass die Schülerinnen und Schüler gebaut haben und nun auch betreuen.
Nun freuen wir uns aber über unser Zuhause, denn dort ist es trotz des heißen Sommertages kühl und wir haben eine qualitative Luft im Wohnraum. Das liegt an der guten Dämmung und den nachhaltigen Baumaterialien. Denn im Grunde kommen uns die Sonnenstrahlen sogar zu Gute: unsere Photovoltaikanlage kann dadurch viel Strom produzieren, den wir selbst verbrauchen. Genauso produzieren unsere Gebäude Wärme oder sind an ein Wärmenetz angebunden.
So könnte unsere Zukunft aussehen und deshalb hat sich die Stadt Schramberg das Ziel gesetzt bis 2040 klimaneutral zu sein.