Rund ein Drittel der Heizenergie geht durch die Außenwände in älteren, unsanierten Häusern verloren. Durch eine nachträgliche Fassadendämmung von etwa 16 Zentimetern, kann der Verlust deutlich verringert werden und über Jahre sogar ein Gewinn erwirtschaftet werden. Durch die Dämmung bleibt die Wand warm, es bildet sich kein Tauwasser und das Mauerwerk ist geschützt.
- Dachdämmung/Obergeschossdachdämmung:
Bei einem ausgebauten Dachboden ist eine Dachdämmung von 20 Zentimeter und eine Dampfsperre notwendig, um im Sommer einen überhitzten - und im Winter einen kalten Dachboden zu umgehen und einen hohen Energieverlust über das Dach entgegenzuwirken. Dient der Dachboden als Lagerraum, reicht eine Dämmung der obersten Geschosses aus.
In ungeheizten Kellerräumen sollten die Kellerdecken mit einer Dämmung von ca. 8 Zentimetern gedämmt werden. Dadurch dringt weniger Kälte nach oben in die Wohnräume. Zusätzlich zu der Ersparnis der Energie, erhöht sich der Wohnkomfort, da der Boden der Wohnräume nicht mehr so kalt ist.
Neben der Dämmung, kann ebenfalls über die Fenster viel Energie verloren gehen. Hierbei ist es wichtig die Fenster passend zur Dämmung zu planen, um Kältebrücken zu vermeiden. Insgesamt dämmt moderne Dreifachverglasung viermal besser als früheres Einscheibenglas und doppelt so viel wie die Isolierverglasung aus der siebziger und achtziger Jahren.