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21. Oktober 2025
Regierungspräsident Carsten Gabbert hat Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr am Freitag in Schramberg Zuwendungsbescheide über die ersten zwei von insgesamt vier Bauabschnitten zur Stilllegung der Kläranlage Tennenbronn und den Anschluss an die große Kläranlage in Schramberg übergeben.
Das Land fördert die ersten beiden Bauabschnitte mit insgesamt rund 1,4 Millionen Euro. Die Gesamtkosten liegen bei rund 5,18 Millionen Euro. Auch die Stadt
St. Georgen sowie die Gemeinden Lauterbach und Hardt, die ebenfalls am neuen Anschluss beteiligt sind, leisten einen finanziellen Beitrag.
„Wir sehen in diesem Projekt eine gute Gelegenheit, die Stadt Schramberg und die beteiligten Gemeinden bei der Realisierung ihrer Umweltziele zu unterstützen. Durch die Kombination aus umweltfreundlicher und wirtschaftlicher Lösung leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region“, erklärte Regierungspräsident Carsten Gabbert.
„Mit den ersten Bauabschnitten beginnen wir ein wichtiges Projekt für die Zukunft der Abwasserreinigung im Raum Schramberg. Mit einer geschätzten Gesamtsumme von rund 30 Millionen Euro ist es eines der bislang größten Projekte für uns im Abwasserbereich“, sagte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr.
„Von einer fortschrittlichen, zentralen und effizienten Entsorgung des Abwassers profitieren die Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Umwelt. Ich freue mich daher, dass wir als Land den Anschluss der Kläranlage Tennenbronn an die größere und modernere Kläranlage Schramberg finanziell unterstützen können“, teilte Umweltministerin Thekla Walker aus Stuttgart mit.
Aus einem Strukturgutachten geht hervor, dass die Stilllegung der kleineren Kläranlage Tennenbronn verbunden mit dem Anschluss an das städtische Kanalnetz in Schramberg wirtschaftlich und gewässerökologisch sinnvoll ist. Hierfür soll in den ersten beiden Bauabschnitten ein etwa sechs Kilometer langer Transportkanal gebaut und das Regenüberlaufbecken Bühlhof mit einer zweiten Mess- und Drosselstrecke ausgestattet werden.
Die geplante Stilllegung der kleinen Kläranlage in Tennenbronn und der Anschluss an die moderne Kläranlage in Schramberg bietet mehrere Vorteile. Einerseits wird die Wasserqualität in der Schiltach verbessert, da die moderne Kläranlage in Schramberg über bessere Technologien und Kapazitäten verfügt, um Abwasser besser zu reinigen. Zudem trägt dieser Schritt auch zu einer wirtschaftlicheren Betriebsführung der Kläranlage bei, da die Konzentration auf größere, modernere Anlagen den Ressourceneinsatz optimiert und langfristig Kosten reduzieren kann.
Foto (von links): Konrad Ginter (Technischer Leiter Eigenbetrieb Abwasser), Peter Kälble (Geschäftsführer Stadtwerke Schramberg), Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr und Regierungspräsident Carsten Gabbert
Foto: Stadt Schramberg
