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20. August 2026

Besuch von Ministerin Gentges in Schramberg

„Die Dimension des Einsatzes ist hier spürbar“. Marion Gentges, Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, verschafft sich vor Ort einen Eindruck vom Waldbrandeinsatz und den entstandenen Schäden.

Marion Gentges hat sich am Donnerstag vor Ort über den Waldbrandeinsatz in Schramberg informiert. Ihr besonderer Dank galt den zahlreichen Einsatzkräften und Helfern, die den Brand unter schwierigen Bedingungen unter Kontrolle gebracht haben.

„Die vergangenen Tage waren für Rettungskräfte, Land- und Forstwirte eine große Herausforderung. Der starke Zusammenhalt und der unermüdliche Einsatz zahlreicher Helferinnen und Helfer hat die Flammen zurückgedrängt und Schlimmeres verhindert. Die Dimension des Einsatzes wird bei der Betrachtung vor Ort unmittelbar spürbar. Das Gelände ist extrem schwer zugänglich, die Bedingungen für die Einsatzkräfte waren entsprechend herausfordernd. Unser im Land etabliertes Zusammenspiel aus Feuerwehr und Forst hat sich bei der Bekämpfung des Waldbrands in Schramberg erfolgreich bewährt. Wir werden aber nicht müde stetig zu schauen, wo wir noch besser werden können. Mein Dank gilt insbesondere den Feuerwehrleuten sowie allen beteiligten Organisationen, dem Forst und auch den Landwirten, die vor Ort unterstützt haben. Sie haben durch Ihre Gemeinschaftsleistung eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Zusammenhalt unsere Heimat auch bei schweren Herausforderungen bestmöglich schützt. Das zeichnet unsere Region aus: Wenn es darauf ankommt, halten die Menschen zusammen und finden gemeinsam Lösungen“, sagte die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges MdL, anlässlich des vor-Ort-Termins an der Einsatzstelle in Schramberg.

Gemeinsam mit Landrat Christoph Keckeisen und Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr machte sich die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat ein Bild von den Einsatzmaßnahmen und der besonderen Situation im steilen und schwer zugänglichen Gelände. Mit dabei waren auch die Fraktionsvorsitzenden des Schramberger Gemeinderates sowie Vertreter der beteiligten Hilfsorganisationen, der Landwirte und der Privatwaldbesitzer. Mit dabei war auch Jerg Hilt, Geschäftsführer der Forstkammer Baden-Württemberg.

Auch Landrat Christoph Keckeisen würdigte den Einsatz und die Zusammenarbeit: „Noch immer bin ich beeindruckt von dem, was die Einsatzkräfte seit Sonntag geleistet haben. Unter schwierigsten Bedingungen und über viele Stunden hinweg haben sie alles dafür getan, den Brand unter Kontrolle zu bringen.“

Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr dankte den Einsatzkräften und allen beteiligten Organisationen für die schnelle und kompetente Unterstützung. Ein besonderer Dank galt dabei auch den Landwirten, die mit ihren Fahrzeugen und Wasservorräten spontan zur Unterstützung gekommen waren.

Benjamin Nagel, der die Landwirte vor Ort vertrat, machte deutlich, dass deren Unterstützung keineswegs selbstverständlich gewesen sei: „Wir sind einfach los und haben alles stehen und liegen lassen.“ Um den Wasseraustausch mit den Feuerwehrfahrzeugen künftig noch schneller zu ermöglichen, könnten passende Anschlüsse angeschafft werden.

Die Waldbesitzer brachten ihre Erfahrungen aus dem Einsatz ein. Ulrich Wälde verwies insbesondere auf die Bedeutung geeigneter Zuwegungen in den Wald. Im betroffenen Bereich gebe es keine Straße bis nach oben. Eine entsprechende Zufahrt wäre mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich und würde nicht nur der Feuerwehr, sondern auch anderen Einsatz- und Rettungskräften die Arbeit erleichtern.

Feuerwehrkommandant Patrick Wöhrle ließ den Einsatz für die Ministerin noch einmal Revue passieren. Im Hinblick auf künftige Szenarien sei zu überlegen, so Wöhrle, beispielsweise zusätzliche temporäre Wasserbehälter im Wald eine Hilfe bei der Wasserversorgung sein könnten. Auch Spezialfahrzeuge für Waldbrand seien wichtig, für Lagen wie Schramberg müssten sie allerdings kleiner und wendiger sein.

Eine wichtige Rolle spielte während des Einsatzes auch die Zusammenarbeit mit dem Forst. Revierleiter Eberle betonte, wie wichtig gegenseitiges Vertrauen und Ortskenntnis seien.
„Der unmittelbare Eindruck hier im Hang hat mir deutlich gezeigt, was Sie alle geleistet haben“, sagte Gentges zum Abschluss ihres Besuchs. „Wir sind alle sehr stolz auf Sie“.