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Wirtschaft & Bauen

Innovationsstandort

Der Konsultationsprozess 



Der von der Agenda 21 geforderte Konsultationsprozess für eine Lokale Agenda 21 hat in der Großen Kreisstadt Schramberg bereits sehr früh begonnen.
  • Im Bereich Umweltschutz werden bereits seit 1990 regelmäßig Umweltberichte gefertigt, die einen Überblick über die umweltrelevanten Aktivitäten der Stadt Schramberg aufzeigen.
  • Der Arbeitskreis "Ökologie und Wirtschaft" wurde im Jahre 1992 gegründet. Seit dieser Zeit treffen sich Vertreter der Wirtschaft und Verwaltung regelmäßig. Das Ziel der Zusammenkünfte ist die Schaffung von mehr Transparenz über umweltbezogene Aktivitäten anderer Unternehmen in Schramberg und der Umgebung.
  • Im Jahre 1993 wurde die erste generelle Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verwaltungsgemeinschaft Schramberg neu erarbeitet. Parallel hierzu wurde ein Landschaftssplan aufgestellt. Diese beiden Planwerke bilden das Lokale Entwicklungskonzept. Die gesamte Bürgerschaft wurde in die Planung intensiv mit eingebunden und über die Jahre in mehreren Bürgerversammlungen vorgestellt und intensiv beraten.
  • Parallel zur Neufassung dieser beiden Planwerke wurde mit rund 200 engagierten Schramberger Bürgern in den Jahren 1993 bis 1996 die Kommunalen Leitbilder erarbeitet, welche am 18. Januar 1996 im Gemeinderat der Stadt Schramberg verabschiedet wurden. Sie bilden den ersten kommunalpolitischen Zukunftsentwurf, der Aussagen über die gewünschte Entwicklung der Stadt im sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bereich macht.
  • Auf der Grundlage der Kommunalen Leitbilder haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung im Jahre 1996 das Verwaltungsleitbild der Stadt Schramberg erarbeitet. Darin geht es um das Selbstverständnis der Verwaltung als öffentliches Dienstleistungsunternehmen, das mit fachlichen und menschlichen Qualitäten gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern eine lebenswerte Zukunft gestaltet.

Beispiele:
  • Als die Stadt Schramberg im Jahr 2000 für das Land Baden-Württemberg die "Heimattage Baden-Württemberg" ausrichten durfte, wurde dies selbstverständlich zum Anlass genommen, sich vertieft mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung zu beschäftigen. Dabei entstand der Dokumentationsband "einmischen-gestalten-widerstehen".
  • Unser Kinder- und Jugendbüro Schramberg (JUKS³) startete ebenfalls im Jahr 2000 seine Kindergipfelarbeit und begann mit der systematischen Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung quer durch seine ganze Aufgabenpalette. Für diese Arbeit, die sich in den Folgejahren weiter entwickelt hat, wurde das Jugend- und Kinderbüro der Stadt mit dem Zertifikat der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" 2006/2007 ausgezeichnet.
  • Im Jahr 2002 wurde ein weiterer großer Impuls durch die bürgerschaftliche Mitmachaktion "Faires Schramberg" gesetzt. Auf Grund dieser Initiative wurde Schramberg im bundesweiten Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels 2004" mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Eine weitere Auszeichnung erhielten die Stadt und vor allem natürlich die engagierten Bürgerinnen und Bürger für die Aktion "Markt der Kulturen 2006" bei dem von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg veranstalteten Wettbewerb "Meine Welt - deine Welt - Eine Welt". Seit 2009 wurde damit begonnen, auf verschiedenen Ebenen die Millenniumsentwicklungsziele in den Blick zu nehmen.

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