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Industriegeschichte

Wirtschaft & Bauen

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Historisches

Der Ge­wer­be­park H. A. U. hat Ge­schich­te

Die Ge­schich­te der Ham­burg-Ame­ri­ka­ni­schen Uh­ren­fa­brik,
kurz H. A. U., ist eng mit der Uh­ren­fa­brik Jung­hans in der Die Hamburg Amerikanische Uhrenfabrik Schramberg um 1901
Gei­ßhal­de in Schram­berg ver­bun­den:




Der Be­ginn der Ham­burg-Ame­ri­ka­ni­schen
Uh­ren­fa­brik H. A. U. auf dem heu­ti­gen Areal des Tech­no­lo­gie- und Ge­wer­be­parks H. A. U.


1875 Der Pro­ku­rist der Uh­ren­fa­brik Jung­hans, Paul Lan­den­ber­ger, schei­det aus der Firma aus und grün­det mit Phil­ipp Lang die Gro­ßuh­ren­fa­brik Lan­den­ber­ger & Lang mit 50 Mit­ar­bei­tern
1876 Ers­tes Fa­brik­ge­bäu­de im Göt­tel­bach­tal ent­steht
1882 Kon­kurs der Firma Lan­den­ber­ger & Lang in der Grün­der­kri­se
1883 Um­wand­lung der Firma in eine Ak­ti­en­ge­sell­schaft durch Paul Lan­den­ber­ger. Das Ka­pi­tal stamm­te zum grö­ß­ten Teil aus Ham­burg; Uhren wur­den nach ame­ri­ka­ni­schem Pro­duk­ti­ons­sys­tem ge­fer­tigt
Neuer Name der Firma:
Ham­burg-Ame­ri­ka­ni­sche Uh­ren­fa­brik (H. A. U.)
Seit 1898 ist nach den bis­her vor­lie­gen­den Akten der In­dus­trie­ar­chi­tekt Phil­ipp Jakob Manz für die H. A. U. tätig
1920er Jahre Bau einer Werks­sied­lung für Be­triebs­an­ge­hö­ri­ge im Glas­bach­tal (zur Er­in­ne­rung an die Bau­kos­ten in den In­fla­ti­ons­jah­ren der Wei­ma­rer Re­pu­blik er­hält sie den Namen Bil­lio­nen­weg)
1925 Be­schäf­tig­te:
etwa 2.200

Ta­ges­pro­duk­ti­on:
5.000 Uhren und 15.000 We­cker

Fer­ti­gung:
Stand-, Wand- und Tischuh­ren sowie We­cker Ge­häu­se in ei­ge­ner Schrei­ne­rei

Flä­che des Wer­kes:
386.000 qm

Mar­ken­zei­chen:
Pfeil­kreuz - welt­weit be­kannt
1925/26 Kri­sen­jahr: Zu­sam­men­schluss der Schwarz­wäl­der Uh­ren­in­dus­trie?
1927 In­ter­es­sen­ge­mein­schaft und Zu­sam­men­schluss der Fir­men
  • Jung­hans
  • Ham­burg-Ame­ri­ka­ni­sche Uh­ren­fa­brik und
  • Ver­ei­nig­te Uh­ren­fa­bri­ken Frei­burg/Schle­si­en
1930 Fu­si­on der drei Fir­men zur Firma Ge­brü­der Jung­hans AG
1970er Jahre Zwei­te Uh­ren­kri­se: Leer­stand zahl­rei­cher Ge­bäu­de­tei­le
bis 1988 Nut­zung der Fir­men­ge­bäu­de
durch die Firma Ge­brü­der Jung­hans AG
1988 Aus­la­ge­rung der Lehr­werk­statt der Firma Ge­brü­der Jung­hans AG


Die Ent­ste­hung des heu­ti­gen Tech­no­lo­gie- und Ge­wer­be­parks H. A. U.

Ja­nu­ar 1989 Über­nah­me der In­dus­trie­bra­che H. A. U. mit 43.000 qm durch die Stadt Schram­berg
Über­las­sungs­ver­trag mit der Firma Ge­brü­der Jung­hans AG  

Ziel:
Be­sei­ti­gung des Schand­flecks

Ge­samt­in­ves­ti­ti­on:
5 Mil­lio­nen Euro durch Bun­des- und Lan­des­mit­tel, städ­ti­sche Mit­tel und Mit­tel der Firma Ge­brü­der Jung­hans AG
April 1989 bis Herbst 1990 Be­ginn der Sa­nie­rung:
  • Ent­fer­nung alter Bau­sub­stan­zen, da­nach Mo­der­ni­sie­rung und Sa­nie­rung er­hal­tens­wer­ter Bau­sub­stan­zen.
  • Neue Er­schlie­ßungs­stra­ße.
  • Neue Bau­flä­che mit ins­ge­samt 25.000 qm für In­ves­to­ren.
  • Die ge­werb­lich ge­nutz­ten Ge­bäu­de (3 und 5 sowie 18 bis 24) wer­den außen sa­niert, In­nen­sa­nie­rung durch Ein­bau von Elek­tro-, Sa­ni­tär- und Hei­zungs­an­la­gen.
Ab 1990 Erste Kauf­ver­trä­ge an pri­va­te In­ves­to­ren
Ab 1991 Neue Ver­mark­tungs­stra­te­gie:
Ver­mie­tung von Ge­wer­be­flä­chen mit rund 14.000 qm
Ver­kauf von Bau­grund­stü­cken für tech­no­lo­gie­ori­en­tier­te Un­ter­neh­men und Exis­tenz­grün­der
1992 Neu­bau des heu­ti­gen "HAU-Cen­ter" (Ge­bäu­de 8) durch pri­va­te In­ves­to­ren; erste Dienst­leis­tungs­be­trie­be zie­hen ein
1999/2000 Das ehe­ma­li­ge Ver­wal­tungs­ge­bäu­de wird zum
Haus der Ver­ei­ne (Ge­bäu­de 1)
Mai 2000 Die ehe­ma­li­ge Elek­tro­zen­tra­le mit Die­sel­mo­to­ren­saal wird zum Die­sel­mu­se­um (Ge­bäu­de 16)
März 2010 Ein Teil der ge­werb­li­chen Miet­flä­chen  wer­den zum Er­fin­der­Zei­ten: Auto- und Uh­ren­mu­se­um (Ge­bäu­den 3 und 5)
April 2012 An­kauf der Ge­bäu­de 18 bis 24
2014 25 Jahre Tech­no­lo­gie- und Ge­wer­be­park H.A.U. 
heute Ge­wer­be­park H. A. U.   1:               Haus der Ver­ei­ne
Ge­wer­be­park H. A. U.   3 und 5:    Er­fin­der­Zei­ten: Auto- und Uh­ren­mu­se­um
Ge­wer­be­park H. A. U.   8:               HAU-Cen­ter
Ge­wer­be­park H. A. U. 16:               Die­sel­mu­se­um
Ge­wer­be­park H. A. U. 18 bis 24:   Ge­werb­li­che Miet­flä­chen (rund 10.000 qm) 
Ge­wer­be­park H. A. U. 32 bis 44:   pri­va­te In­ves­to­ren


Eine Viel­zahl un­ter­schied­li­cher Be­trie­be aus Han­del, Dienst­leis­tung und Pro­duk­ti­on sowie Ver­ei­ne und Mu­se­en sind heute hier zu fin­den!

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Technologie- und Gewerbepark H.A.U

Gewerbepark H.A.U
78713 Schramberg
Stadtteil: Talstadt

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