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Baugenehmigung - Vereinfachtes Verfahren beantragen

Anders als im umfassenden Baugenehmigungsverfahren ist im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren der Prüfungsumfang der Baurechtsbehörde deutlich reduziert.
 
Das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren kommt in Betracht, wenn Sie
  • ein Wohngebäude,
  • sonstige Gebäude der Gebäudeklassen 1 bis 3, ausgenommen Gaststätten,
  • sonstige bauliche Anlagen, die keine Gebäude sind,
  • Nebengebäude und Nebenanlagen für die oben genannten Vorhaben (z. B. Garagen)
- ausgenommen Sonderbauten - bauen und kein Kenntnisgabeverfahren durchführen wollen oder wenn Sie das Bauvorhaben außerhalb des Geltungsbereichs eines Bebauungsplans errichten wollen.
 
Der Bauherr trägt die Verantwortung dafür, dass auch öffentlich-rechtliche Vorschriften, die im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren nicht geprüft werden, eingehalten werden. Im Einzelfall ist eine Abweichung, Ausnahme oder Befreiung von nicht zu prüfenden öffentlich-rechtlichen Vorschriften zusätzlich zu beantragen. Bei einem Verstoß gegen diese Vorschriften kann die Baurechtsbehörde den Bau einstellen oder bereits Gebautes wieder abreißen lassen. Die beantragte Baugenehmigung kann sie dagegen wegen eines Verstoßes gegen nicht im vereinfachten Verfahren zu prüfende Vorschriften grundsätzlich nicht ablehnen.
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Mitarbeiter
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Verfahrensablauf
Im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren gilt folgender Ablauf:
  • Der Bauherr reicht den vereinfachten Bauantrag mit den notwendigen Bauvorlagen beim Fachbereich Recht und Sicherheit,(Abteilung Baurecht und Bauverwaltung, (Genehmigungsbehörde) ein. Hierfür sind die öffentlich bekannt gemachten Vordrucke zu verwenden. Die Bauvorlagen müssen im Regelfall durch qualifizierte Planverfasser erstellt werden. Dies sind eingetragene Architekten oder eingetragene Bauingenieure.
  • Die Genehmigungsbehörde führt die Nachbarbeteiligung durch, es sei denn, diese haben bereits alle schriftlich dem Vorhaben zugestimmt. Die durch die Genehmigungsbehörde benachrichtigten Angrenzer und ggf. Nachbarn müssen ihre eventuell bestehenden Einwendungen innerhalb von vier Wochen nach Zustellung schriftlich vorbringen.
  • Die Genehmigungsbehörde prüft die Bauvorlagen – jedoch nur im „reduzierten“ Umfang des § 52 Abs. 2 Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO) – auf Vollständigkeit. Sind die Bauvorlagen in vorgenanntem Sinne unvollständig oder weisen sonstige Mängel auf, teilt die Behörde dem Bauherrn mit, welche Ergänzungen notwendig sind. Sind die Bauvorlagen vollständig, so bestätigt die Baurechtsbehörde dem Bauherrn den Eingang der vollständigen Bauvorlagen.
  • Die Genehmigungsbehörde überprüft die Übereinstimmung des Vorhabens mit den (in reduziertem Umfang zu prüfenden) öffentlich-rechtlichen Bestimmungen. Bestehen keine Widersprüche zu gesetzlichen Regelungen, wird die vereinfachte Baugenehmigung erteilt.
  • Mit dem Bau kann begonnen werden, sobald dem Bauherrn der Baufreigabeschein – der sogenannte Rote Punkt – erteilt wurde. Dies kann gleichzeitig mit der Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren erfolgen oder auch zeitlich auseinander fallen, wenn z. B. der Nachweis der Standsicherheit noch nicht vorgelegt wurde.
  • Die Gebäude müssen nach Lage und Höhe auf dem Baugrundstück vor Baubeginn durch einen Sachverständigen (Vermessungsingenieur) eingemessen werden.
  • Zu beachten sind die Forderungen aus dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EE-Wärme-Gesetz) und Erneuerbare-Wärme-Gesetz (E-Wärme-Gesetz).
  • Der Bauherr muss dem Bezirksschornsteinfegermeister vor Baubeginn Technische Angaben über die geplanten Feuerungsanlagen nach den amtlichen Formularen machen.
Wenden Sie sich bei Fragen bitte an eine/n unserer zuständigen Sachbearbeiter/innen bzw. Bauverständigen und lassen Sie sich ggf. einen Termin geben.

Örtliche Zuständigkeit

Asprion, Wolfgang Talstadt, Tennenbronn, Waldmössingen
Giese, Mandy
Heiligenbronn, Schönbronn, Sulgen
Haag, Michaela Heiligenbronn, Schönbronn, Sulgen
Hartmann, Ludwig
Talstadt, Tennenbronn
Niebel, Linda
Waldmössingen
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Erforderliche Unterlagen
Zum Bauantrag wird in der Regel benötigt:
  • Bauantrag im vereinfachten Verfahren nach amtlichem Formular
  • Baubeschreibung nach amtlichem Formular
  • Lageplan, schriftlicher Teil, nach amtlichem Formular
  • Lageplan, zeichnerischer Teil
  • Bauzeichnungen im Maßstab 1 : 100
  • Entwässerungspläne
  • bautechnische Nachweise oder Erklärung zum Standsicherheitsnachweis
  • Bauleiterbestellung nach amtlichem Formular
  • Statistische Zählkarte nach amtlichem Formular
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Frist/Dauer
Die nach der LBO maximal vorgesehene Bearbeitungsdauer beträgt 2 Monate.
 
Entsprechend dem Antragsanfall bemühen wir uns, selbstverständlich früher über Ihren Antrag zu entscheiden
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Kosten/Leistung
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Rechtsgrundlage
  • Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO)
  • Verfahrensverordnung zur Landesbauordnung (LBOVVO)
  • Allgemeine Ausführungsverordnung zur Landesbauordnung (LBOAVO)
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Satzung
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Zugehörigkeit zu
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