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Kultur & Freizeit

Veranstaltung

Sonderausstellung „100 Jahre Demokratie in Deutschland - und in Schramberg“

schloss
Sa, 24. November 2018 bis Mi, 22. Mai 2019
Dienstag bis Samstag 13 - 17 Uhr
Sonn- und Feiertage 11 - 17 Uhr
Heilig Abend, Silvester und Neujahr geschlossen
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Zum Gedenken an die Novemberrevolution hat sich auf Initiative des SPD-Kreisverbandes Rottweil ein Aktionsbündnis gebildet, das mit einer Ausstellungs- und Vortragsreihe im Landkreis Rottweil an die Geburt der Weimarer Republik vor 100 Jahren erinnert. In Schramberg werden das Stadtarchiv und Stadtmuseum in einer Sonderausstellung im ehemaligen Schloss der Grafen von Bissingen und Nippenburg einen anschaulichen Eindruck von der lokalgeschichtlichen Dimension der damaligen Zeit vermitteln. Aus einer Privatsammlung werden zahlreiche weitgehend unbekannte Postkartenmotive der damaligen Zeit gezeigt.
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Beschreibung
Zwischen dem 9. November 1918 und dem 19. Januar 1919 wurde in einer schicksalhaften Zeitenwende als erste Demokratie in der deutschen Geschichte die Weimarer Republik geboren. Die Dramatik der damaligen Zeit kann man sich heute kaum mehr vorstellen. Bis in den Herbst 1918 hatten viele noch an ein siegreiches Ende des Ersten Weltkrieges geglaubt und dafür an der Front und an der Heimat alle Kräfte eingesetzt. Doch alles war umsonst, der Krieg war nach vier Jahren voller Opfer verloren.
Mit dem Zusammenbruch begann eine Revolution, die dem Zeitalter der Monarchie im Deutschen Reich ein Ende machte. Am 9. November 1918 proklamierte der SPD-Politiker Philipp Scheidemann (1865-1939) von einem Fenster des Reichstages in Berlin die Republik. Am 12. November 1918 proklamierte der SPD-Politiker Albert Bauer (1883-1959) von einem Fenster des Rathauses in Schramberg die Republik. Am 12. Januar 1919 wurde die verfassungsgebende Landesversammlung des Freien Volksstaates Württemberg in Stuttgart gewählt, der aus Schramberg der DDP-Politiker Rudolf Linkenheil (1880-1939), der SPD-Politiker Albert Bauer (1883-1959) und der Zentrumspolitiker Josef Andre (1879-1950) angehörten. Am 19. Januar 1919 folgte die Wahl der verfassungsgebenden Nationalversammlung des Deutschen Reiches in Weimar, in die der Zentrumspolitiker Josef Andre entsandt wurde. Die Parteien der „Weimarer Koalition“ hatten in der Bürgerschaft der Industriestadt Schramberg einen starken Rückhalt. Der Geburt der Weimarer Republik vor 100 Jahren ist auch das Frauenwahlrecht zu verdanken. Bei den Kommunalwahlen am 25. Mai 1919 wurden Theresia Bantle (1884-1973) für das Zentrum und Berta Kuhnt (1872-1929) für die SPD als erste Frauen in den Gemeinderat der Stadt Schramberg gewählt.
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Veranstaltungsort
Schloss
Schloss, Stadtmuseum
Bahnhofstraße 1
78713 Schramberg
Stadtteil: Talstadt
Erster Stock, im Gang zwischen den beiden Dauerausstellungen Keramik- und Strohwarenindustrie
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Kosten
Eintritt frei
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Hinweise
  • rollstuhlgerechte Veranstaltung
  • wetterunabhängige Veranstaltung
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Veranstalter
Stadtarchiv Schramberg
Stadtmuseum Schramberg
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