Navigation anzeigen
  • Seite drucken
  • Lage & Anfahrt
  • Facebook
  • Youtube
Ansicht_01

Unsere Stadt

Die Stadt

Talstadt

Geschichte in der Talstadt

Als "Schrammenberg" wurde das heutige Schramberg im Jahr 1293 erstmals erwähnt. In diesem Jahrhundert kam es auch den Überlieferunge zufolge zu den ersten Ansiedlungen. Kein Wunder: Landschaftlich reizvoll liegt die Stadt inmitten der fünf Täler des mittleren Schwarzwalds und wird deshalb bis heute auch gerne Fünftälerstadt genannt.

Umrahmt von den fünf Burgen Schilteck, Falkenstein, Hohenschramberg, Ramstein und Berneck war die Geschichte der Stadt bis ins 17. Jahrhundert eng mit der Geschichte ihrer Burgherren verbunden. Noch heute erinnern diese Ruinen an eine bewegte Vergangenheit.

Mitte des 16. Jahrhunderts gründete Rochus Merz von Staffelfelden den Flecken unter der Burg, woraufhin Schramberg 1547 zum Marktflecken erhoben wurde. Drei Jahrhunderte später hielt die Industrialisierung Einzug in die Wirtschaft. Schramberg erlebte einen starken Bevölkerungszuwachs und erhielt am 7. September 1867 von König Karl von Württemberg das Stadtrecht – mit damals 3127 Einwohnern. In diesem Jahrhundert verhalfen zuerst die Strohflechtfabriken, dann die Porzellanherstellung, die Schramberger Majolika-Fabrik und nicht zuletzt die Uhrenindustrie den Menschen zu ihrem Auskommen. Der 1861 gegründete Uhrenhersteller Junghans entwickelte sich schnell zum bedeutendsten Arbeitgeber der Stadt. Unter der Leitung von Erhard Junghans und seinem Bruder Arthur Junghans zählte die Fabrik bald schon zu einem der führenden Uhrenhersteller ganz Europas . Mit über 6000 Arbeiterinnen und Arbeitern war Junghans einst weltgrößte Uhrenfabrik - mit Sitz in Schrambergs Talstadt.

Burgruine Hohenschramberg Die Burgruine Hohenschramberg prägt das Bild der Talstadt


Leben in der Talstadt

Das Ortsbild der Talstadt ist stark von den geschichten Ereignissen der Stadt geprägt: Insbesondere die Burg Hohenschramberg fällt Besuchern und Bewohnern der Stadt schnell ins Auge. Doch auch von den anderen Burgruinen sind noch geringe Reste erhalten. Das Stadtmuseum im Schloss zeigt in seinen vier Abteilungen – Burgen, Steingut, Strohflechterei und Uhren – die faszinierende geschichtliche Entwicklung der Stadt.

Besuchern aus nah und fern bietet sich zwar keine mittelalterliche Altstadt, doch mit vielen interessanten Natur- und Kulturdenkmalen kommt ein jeder auf seine Kosten. Eine bunte Palette Veranstaltungen ergänzt sich hervorragend mit städtischen Einrichtungen und Aktivitäten. Das ehrenamtliche Engagement ist eine tragende Säule im Kulturleben der Stadt. Auch Kulturdenkmäler von besonderem Rang spielen bei den Aktivitäten eine große Rolle, so z.B. der einstige Villenpark der Familie Junghans, der zum „Park der Zeiten“ umgestaltet wurde und viele attraktive Unterhaltungsmöglichkeiten für Familien bietet. Das kleine Bächle und der Narrenbrunnen in der Fußgängerzone laden im Sommer zum Verweilen ein: Kinder können ausgelassen spielen, während die Erwachsenen gemütlich bummeln oder einen Kaffee trinken.

Nicht zu vergessen ist der wohl bekannteste Brauchtum der Stadt, der alljährlich viele Besucher aus nah und fern anzieht: die Schramberger Fasnet. Als eine Hochburg der schwäbisch-allemannischen Fasnet ist in Schramberg besonders die "Bach-na-Fahrt" am Fasnetsmontag ein begehrtes Event, das inzwischen bis zu 30.000 Zuschauer begrüßt.

Gerne nutzen auch Touristen, die Urlaub in einem Teilort oder anderen umliegenden Schwarzwalddorf machen, das Kultur- und vielseitige Einkaufsangebot der Talstadt Schramberg.


Wirtschaft in der Talstadt


Die Talstadt mit 8.200 Einwohnern hat ihr Gesicht in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Nachdem die Uhrenproduktion ihre wirtschaftliche Vormachtstellung in Schramberg eingebüßt hat, bilden Feinmechanik und Hightech-Industriezulieferer das Rückgrat der Schramberger Wirtschaft. So hat sie sich inzwischen zu einem modernen Zentrum entwickelt und bietet neben Wohnmöglichkeiten vorallem zahlreiche Einkaufsstätten, kulturelle und soziale Einrichtungen, Bildungseinrichtungen und andere Dienstleistungsangebote.

Heute finden sich in der Talstadt nur noch wenige große Gewerbe- und Industriebetriebe. Der Großteil der ursprünglich ansässigen Betriebe ist in die Höhenstadtteile Sulgen und Waldmössingen abgezogen.

Es zeugen jedoch noch viele Gebäude und Kulturdenkmale von der Zeit der industriellen Blüte, so z.B. das Dieselmuseum im Gewerbepark H.A.U. Die Chance, die sich durch den Abzug der Industrie bot, wurde wahrgenommen. Durch den Bau des Tunnels, dessen Einweihung 1991 gefeiert wurde, konnte ein Teil der Innenstadt verkehrsfrei gehalten werden. In der Fußgängerzone kann in noch zum Großteil familiär geführten Einzelhandelsgeschäften aus einer breiten Angebotspalette gewählt werden.

Sie haben Fragen?

Ihr Ansprechpartner

Bürgerservice und Tourist-Information Talstadt

Telefon: 07422 29-215 
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK