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Sulgen

Geschichte auf dem Sulgen

Die mittelalterliche Streusiedlung Sulgen wird das erste mal im Jahr 1323 erwähnt. Von 1444 bis 1934, also fast 500 Jahre lang , bestanden das ehemals protestantische Sulgau und das katholische Sulgen als selbstständige Gemeinden. Im Kern eigentlich nur einen Kilometer voneinander entfernt, gelingt der Zusammenschluss unter dem Namen Sulgen erst im Jahr 1934 - ein Wunsch der Bevölkerung, die bereits zur Wende zum 20. Jahrhundert ihre Stimme für eine Verbindung der beiden Ortsteile erhob.

Inspiriert von der Wirksamkeit des Zusammenschlusses versuchte Schrambergs Bürgermeister Dr. Fritz Arnold  1936 eine großraumpolitische Lösung, der „Groß-Schramberg-Plan“, herbeizuführen. Ziel war die Eingliederung  von Aichhalden, Lauterbach und Sulgen. Der Plan stößt auf Zuspruch seitens der NSDAP und so kommt es auf deren Anordnung am 1. April 1939 zur Eingemeindung von Sulgen zu Schramberg.

Erst Ende des vergangenen Jahrhunderts wurde im Zuge der Stadterneuerung eine Mitte, die aufgrund der jahrhundertelangen Trennung in zwei Gemeinden fehlte, mit Einkaufs- und Begegnungsmöglichkeiten geschaffen. Mit dem Bau der Nordumfahrung Sulgen, die den Stadtteil weitgehend vom Durchgangsverkehr entlastete, konnte Sulgen sich zu einem attraktiven und interessanten Stadtteil entwickeln.

Leben auf dem Sulgen

Sulgen, der kleine Höhenstadtteil Schrambergs ist nicht mehr was er einst war. Siedlungen wie unter anderem der Eckenhof haben Wohnraum geschaffen für inzwischen rund 7000 Einwohner. So hat sich Sulgen inzwischen zum bevorzugten Wohnstadtteil entwickelt, in dem man länger die Sonne genießen kann als in der Talstadt und einen fantastischen Blick auf den Schwarzwald hat.

Sulgen hat sich zu einem lebendigen Stadtteil entwickelt, was auch die Vielzahl der Aktivitäten und Veranstaltungen der Vereine und anderer Initiativen beweist: Im Höhenstadtteil Sulgen findet man sowohl eine Außenstelle der Verwaltung, das Bürgerbüro Sulgen und die Außenstelle der Mediathek als auch den Jugendtreff des Jugend- und Kinderbüros. Interessante Freizeitangebote, wie der Hochseilgarten im Feriendorf Eckenhof oder die Bike Fun Trails im Freizeitgelände Wittum locken Bewohner und Gäste an.

Sulgen ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Auf gut ausgeschilderten und gepflegten Wegen kann man die Schönheit der Landschaft hervorragend erleben. Für Radfahrer sind gemütliche Familienausfahrten ebenso möglich wie Touren für sportlich ambitionierte Mountainbiker. Im Winter bieten rund 16 Kilometer gespurte Langlaufloipen Naturerlebnis pur.

Blick auf den Sulgen vom Wasserturm aus

Wirtschaft auf dem Sulgen

Viele Industriebetriebe, die ursprünglich in der Talstadt beheimatet waren, zogen Mitte bis Ende des vergangenen Jahrhunderts in den Höhenstadtteil Sulgen. Dazu kamen durch das konsequente Vorantreiben der Wirtschaftsförderung der Stadt Schramberg auch viele neue Unternehmen. Vor allem Hightech- oder Automobilzuliefererbetriebe haben auf dem Sulgen ihren neuen Sitz gefunden. So stellt der Stadtteil auch ein breites Spektrum an Arbeitsplätzen sicher.


Blick auf den Sulgen


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Ihr Ansprechpartner

Bürgerbüro Sulgen

07422 29-265
07422 299-265
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