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St. Gallus Heiligenbronn

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Heiligenbronn

Geschichte in Heiligenbronn

Ursprünglich wurdeder Ort am Oberlauf der Eschach nach einer nahe gelegenen Burg „Lichtenau“ benannt, bis man ihn im späten Mittelalter nach einer heilenden Quelle in den „Heiligen Brunnen“ umbenannte. Die Wallfahrt zur „Schmerzhaften Mutter Gottes“, deren Wurzeln bis in das 14. Jahrhundert zurückreichen, hat Heiligenbronn geprägt und weithin bekannt gemacht. Den Brunnen gibt es heute noch, er steht in der Krypta der 1873 erbauten Wallfahrtskirche St. Gallus unter dem 1442 aufgestellten Gnadenbild der Schmerzensmutter. Seit dem 14. Jahrhundert ist die Wallfahrt zum Heiligenbronner Gnadenbild nachweisbar und noch heute lebendig.

Im Jahr 1857 gründete David Fuchs das Franziskanerinnenkloster. Die heutige Klosterkirche St. Gallus konnte am 7. Juli 1873 eingeweiht werden. Im Jahr 1991 wurde die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn als soziale Einrichtung für junge, alte und behinderte Menschen in der ganzen Region durch Bischof Dr. Walter Kasper gegründet, um die sozialen Einrichtungen des Klosters Heiligenbronn weiterzuführen.

Leben in Heiligenbronn

Geprägt wird der Stadtteil durch die Behinderteneinrichtungen der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn. Das Franziskanerinnenkloster, die Schulen, Internate, Wohnheime, Werkstätten und Betriebe der Stiftung nehmen einen Großteil der Fläche des Stadtteils Heiligenbronn ein. Die Stiftung betreibt soziale Einrichtungen und Dienste für junge, alte und behinderte Menschen in der ganzen Region. In Heiligenbronn gliedert sich die Stiftung in das Förderzentrum Hören und Sprechen, das Förderzentrum Sehen, die Behindertenhilfe Erwachsene und den Bereich Verwaltung-Wirtschaft-Technik. Hör-, seh- und mehrfachbehinderte Menschen aus einem überregionalen Einzugsbereich werden von der Kindheit bis zum Seniorenalter begleitet und unterstützt, auch mit ambulanten und dezentralen Angeboten. In Heiligenbronn können sie z.B. den Hauptschulabschluss machen und eine Berufsausbildung absolvieren, Arbeit in den Werkstätten finden und therapeutische Angebote erhalten. Zudem ist es ihnen möglich in verschiedenen Wohnformen, u.a. auch in Außenwohngruppen oder ambulant-betreutem Wohnen im übrigen Stadtgebiet zu leben.

Auch für Besucher interessant sind der Garten der Sinne, die Ausstellung „Leben Jesu“ oder die Wallfahrtskirche St. Gallus mit dem Gnadenbrunnen.Die Wallfahrt ist ein prägender Bestandteil des Stadtteils. Ein Schwesternteam der Franziskanerinnen des Klosters bietet für Wallfahrtsgruppen ein interessantes Besuchsprogramm mit geistlichen Impulsen und Führungen durch die Kirche und die Gnadenkapelle.

Förder- und Betreuungsbereich

Förder- und Betreuungsbereich Stiftung St. Franziskus

Wirtschaft in Heiligenbronn

Landwirtschaft, Bäckerei, Gärtnerei und Bürstenmacherei der Stiftung, sowie das Kloster mit seinem Wallfahrtsladen bieten auch Einkaufsmöglichkeiten für die Bevölkerung der Umgebung.  Einmal im Jahr wird Heiligenbronn beinahe überrannt von Besuchern aus nah und fern. Anfang September findet der große Wallfahrtsmarkt statt, der sogenannte Zwetschgenmarkt.

Die Stiftung St. Franziskus betreut und fördert rund 500 sinnes- und mehrfachbehinderte Menschen in ihrer Einrichtung Heiligenbronn und beschäftigt dazu ca. 450 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen allein an diesem Standort. Sie ist einer der größten Arbeitgeber der Stadt Schramberg.

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Ihr Ansprechpartner

Bürgerbüro Sulgen

07422 29-265
07422 299-265
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