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Eretskapelle (Talstadt)

Stand­ort: Tal­stadt, am obe­ren Ende des Burg­we­ges

Zur Er­et­ka­pel­le in Schram­berg und dem Ma­ri­en­wun­der in Lour­des be­rich­tet Stadt­ar­chi­var Cars­ten Kohl­mann im Schwarz­wäl­der Boten vom 23.12.2013 fol­gen­des:


Im Jahr 1887 mach­te der Kauf­mann Peter Carl Eret (1823 bis 1887), Pro­ku­rist in der Stein­gut­fa­brik, kurz vor sei­nem Tod eine Stif­tung zum Bau einer Ka­pel­le, die der hei­li­gen Maria von Lour­des ge­weiht wurde. Seine Toch­ter Maria Schwei­zer (1865 bis 1925) und sein Schwie­ger­sohn Georg Schwei­zer (1864 bis 1903), der als Kauf­mann in dem 1849 von sei­nem Gro­ßva­ter Chris­toph Schwei­zer (1808 bis 1890) ge­grün­de­ten Email­lier­werk Schwei­zer & Söhne tätig war, er­füll­ten 1888 sein Ver­mächt­nis. 1963 wurde die Er­et­ka­pel­le von der Stif­ter­fa­mi­lie an die ka­tho­li­sche Kir­chen­ge­mein­de Sankt Maria über­ge­ben. In Lour­des war es 30 Jahre zuvor zur Ent­ste­hung einer der grö­ß­ten Wall­fahr­ten in Eu­ro­pa ge­kom­men, nach­dem das Mäd­chen Ber­na­det­te Sou­bi­rous (1844 bis 1879) von meh­re­ren Ma­ri­en­er­schei­nun­gen be­rich­tet hatte.

Bis 1965 war die "Lour­des­grot­te" ein be­son­de­rer An­zie­hungs­punkt

In der Er­et­ka­pel­le gab es bis zu einer Neu­ge­stal­tung im Jahr 1965 eine "Lour­des­grot­te", die das Ma­ri­en­wun­der den gläu­bi­gen Be­su­chern vor Augen führ­te. Zahl­rei­che Vo­tiv­ta­feln, die 1965 lei­der eben­falls ent­fernt wur­den, er­in­ner­ten an zahl­rei­che Ge­bets­er­hö­run­gen. Über viele Jahre haben die in der Nach­bar­schaft woh­nen­den Frau­en Chris­ti­ne Schwab (1875 bis 1956), Emma King (1907 bis 1992) und zu­letzt die heute 90 Jahre alte Luzia Nagel die Er­et­ka­pel­le und das nicht weit davon ent­fern­te Ma­ri­en­bild be­treut. Seit 1998 wird die Er­et­ka­pel­le nach einer Idee von Hu­bert Dold, die mit Un­ter­stüt­zung der Burg­stra­ßen- und Bres­ten­berg­ver­ei­ni­gung, der ka­tho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Sankt Maria und der Stadt Schram­berg um­ge­setzt wer­den konn­te, in der Weih­nachts­zeit be­leuch­tet.*

So­viel Cars­ten Kohl­mann zu der Ka­pel­le. Im Jahre 2015 wird die Ka­pel­le und das da­zu­ge­hö­ren­de Grund­stück von dem Nach­barn Wal­ter Gin­ter be­treut. *Stand September 2015 wird die Kapelle nicht nur in der Weihnachtszeit sondern immer beleuchtet und ist mit der Straßenbeleuchtung Burgweg gekoppelt.

Eretskapelle


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