Navigation anzeigen
  • Seite drucken
  • Lage & Anfahrt
  • Facebook
  • Youtube
Lachen

Unsere Stadt

Die Stadt

Lachen, Schweiz

Wohl nur we­ni­ge Part­ner­schaf­ten haben solch ku­rio­se Ur­sprün­ge wie die zwi­schen Schram­berg und La­chen in der Schweiz. 1963 fuh­ren der da­ma­li­ge Schram­ber­ger Bür­ger­meis­ter Dr. Kon­stan­tin Hank mit den Alten Her­ren der Nul­lach­ter nach Chur, und auf der Weg­stre­cke fiel ihm das Hin­weis­schild La­chen auf.

Er er­in­ner­te sich, dass in sei­nen Un­ter­la­gen zur Ah­nen­for­schung die­ser Orts­na­me auf­tauch­te. Kurz­ent­schlos­sen be­such­te Hank das hüb­sche Städt­chen am Zü­rich­see, traf den Kanz­list der Ge­mein­de­ver­wal­tung, Anton Mar­ty-Feld­mann, und ent­wi­ckel­te mit dem Schwei­zer Ge­mein­de­mit­ar­bei­ter die Idee einer Freund­schaft der bei­den Städ­te.

Ge­sagt, getan. 1965 kam es zu einem ers­ten Tref­fen der Ver­ei­ne, die seit­dem die we­sent­li­chen Mo­to­ren der Freund­schaft über die Gren­zen hin­weg sind. Dazu pass­te, dass La­chen eine ähn­li­che Ver­eins­struk­tur wie Schram­berg be­sitzt: Da gibt es die Nar­ren­zunft, die hier „Narr­hal­la“ heißt, den Schüt­zen­ver­ein, den Fuß­ball­club oder den Mu­sik­ver­ein, die alle Pen­dants auf Schram­ber­ger Seite haben. Eine Aus­nah­me mag da der Jod­ler­club sein ...

Rege Kon­tak­te der Ver­ei­ne

Vor allem die Schüt­zen tref­fen sich seit 1966 re­gel­mä­ßig zu sport­li­chen und ka­me­rad­schaft­li­chen Un­ter­neh­mun­gen. Eine Tra­di­ti­on haben sie mit den Pfingst­be­su­chen ge­grün­det, die die Schram­ber­ger alle zwei Jahre nach La­chen füh­ren und die La­che­ner im wech­sel­sei­ti­gen Rhyth­mus in den Schwarz­wald. Im Jahre 2005 konn­ten die Schüt­zen ihr 40-jäh­ri­ges Freund­schafts­ju­bi­lä­um fei­ern. Be­son­ders aktiv waren auch die Sän­ger vom Schram­ber­ger „Lie­der­kranz“, die schon oft am Zü­rich­see weil­ten.

An einem re­gel­mä­ßi­gen Aus­tausch be­tei­ligt sind oder waren eben­falls die Hei­li­gen­bron­ner Feu­er­wehr, die Mu­sik­schu­le, die Frau­en-Uni­on der Schram­ber­ger CDU, der Trach­ten­ver­ein, die Na­tur­freun­de, die Nar­ren­zunft, die Künst­ler­ver­ei­ni­gung Pa­let­te und na­tür­lich der Ver­ein für Städ­te­part­ner­schaf­ten. Auch die Lach­ner Pfa­dis und die Schram­ber­ger Sankt-Ge­orgs-Pfad­fin­der hal­ten seit über 30 Jah­ren Kon­tak­te und tref­fen sich in un­re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den zu La­gern oder Kurz­be­su­chen.

Über 50 Jahre Part­ner­schaft

Nach den ers­ten Ge­sprä­chen 1965 kam es zu re­gel­mä­ßi­gen Tref­fen von Of­fi­zi­el­len und Ver­eins­ver­tre­tern bei­der Kom­mu­nen. Lang­jäh­ri­ger Motor der Part­ner­schaft war der Lach­ner Ge­mein­de­prä­si­dent Dr. Kas­par Mi­chel, der im Mai 1992 bei den Kom­mu­nal­wah­len aber nicht mehr an­trat. Nach­fol­ger wurde mit 97 Pro­zent der ab­ge­ge­be­nen Stim­men Kurt Zi­bung. Die bei­den In­itia­to­ren Mar­ty-Feld­mann und Hank star­ben in Jah­ren 1983 bzw. 1977.

An die Freund­schaft der bei­den Städ­te er­in­nert heute ein Ge­denk­stein im Schram­ber­ger Stadt­park. Er wurde ein­ge­weiht an­läss­lich der 25-Jahr-Fei­er der Part­ner­schaft im Jahre 1988. Ein Schwarz­wäl­der Ge­gen­stück aus rotem Sand­stein ziert seit die­ser Zeit auch die See-An­la­gen in La­chen. 1993 fei­er­ten die bei­den Städ­te das 30jäh­ri­ge Be­ste­hen der Freund­schaft. Eine Schram­ber­ger De­le­ga­ti­on fuhr nach La­chen, um dort an einem Fest­akt teil­zu­neh­men. Mit­bring­sel aus dem Schwarz­wald waren Kirsch­was­ser und eine Funk­uhr. Doch auch bei die­ser Vi­si­te in der Schweiz wurde deut­lich, dass vor allem die Ver­ei­ne die Freund­schaft pfleg­ten. Schram­bergs ers­ter Schüt­zen­meis­ter der Schüt­zen­ge­sell­schaft 1560, Hans Ro­m­ing, war al­lein schon mehr als 50 mal in La­chen zu Gast. Dar­über hin­aus wird der Aus­tausch der bei­den Städ­te auch auf dem Ge­biet der Um­welt­the­men ge­pflegt.

Ver­tre­ter aus La­chen nah­men bei­spiels­wei­se 1997 an der Ta­gung „Eu­ro­päi­sche Part­ner­städ­te im Um­welt­dia­log“ teil und luden ein Jahr spä­ter zur Fort­set­zung des Dia­logs zu einer Fach­ta­gung nach La­chen ein. Re­gel­mä­ßig tref­fen sich auch junge Men­schen aus Schram­berg und La­chen bei Um­welt­work­camps, die so­wohl in Schram­berg als auch in an­de­ren Part­ner­städ­ten Schram­bergs immer wie­der aus­ge­rich­tet wer­den.

Im Jahr 2003 wurde im Rah­men des Kul­tur­fes­tes "Schram­berg - offen für alle" ge­mein­sam mit dem am­tie­ren­den Ge­mein­de­prä­si­den­ten Chris­ti­an Mi­chel und wei­te­ren Gäs­ten aus La­chen das 40-jäh­ri­ge Ju­bi­lä­um der Part­ner­städ­te ge­mein­sam in Schram­berg ge­fei­ert.

Die guten Kon­tak­te und Be­zie­hun­gen wer­den auch mit dem seit 2005 neu ge­wähl­ten Ge­mein­de­prä­si­den­ten Peter Marty fort­ge­setzt. Im Rah­men des gro­ßen Nar­ren­tref­fens im Fe­bru­ar 2011 be­such­te eine große La­cher Ab­ord­nung die Schram­ber­ger Fas­net und Peter (Pit) Marty fuhr in einem der Pro­mi­nen­ten­zu­ber den "Bach na". Eben­so waren die La­che­ner zu Gast als der ehe­ma­li­ge OB Dr. Her­bert O. Zi­nell am 02.07.2011 zum Eh­ren­bür­ger er­nannt wurde.

Im glei­chen Jahr be­such­te eine Schram­ber­ger De­le­ga­ti­on aus Ge­mein­de­rat und Ver­wal­tung das See­nachts­fest vom 12. - 14.08.2011 und genoß die herz­li­che und gro­ßzü­gi­ge Auf­nah­me in der Part­ner­stadt.

Festakt am 14.09.2013 ím Rahmen des Schramberger Stadtfestes - 50 Jahre Städtepartnerschaft.

Se­hens­wür­dig­kei­ten in La­chen

La­chen liegt am Süd­zip­fel des Zü­rich­sees und ge­hört zum Kan­ton Schwyz. Der frü­he­re Markt­fle­cken hat etwa 6.700 Ein­woh­ner und ist Be­zirks­haupt­ort. Der Ort hat eine Bahn­sta­ti­on der SSB, Au­to­bahn­an­schlüs­se in Rich­tung Chur und Zü­rich. Von der Schiffs­län­de aus lässt sich der Obere Zü­rich­see er­kun­den. Be­son­de­re Se­hens­wür­dig­kei­ten sind die dop­pel­tür­mi­ge Pfarr­kir­che aus dem Spät­ba­rock, der Ma­ri­en­brun­nen aus dem Jahre 1794 und das Be­zirks­rat­haus (1836). Dazu ist der Ort Aus­gangs­punkt für zahl­rei­che Wan­der­we­ge ins Vor­al­pen­land.

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK