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Stadtnachrichten 2015

Weihnachtsmarkt voller Erfolg


„Es war für uns ein inneres Blumenpflücken“. So philosophisch lobte einer der vielen Marktstandbetreiber den diesjährigen Schramberger Weihnachtsmarkt, sehr zur Freude des Organisationsteams der Stadt Schramberg.
 
In der Tat war das Weihnachtsdorf rund um das Schramberger Rathaus auch im dritten Jahr ein Erfolg und ein beliebtes Ziel am Wochenende. Das Traumwetter spielte hier natürlich eine große Rolle, wenn auch der eine oder andere Besucher sich „etwas Schnee“ gewünscht hätte.
 
Bereits nach der Eröffnung durch den ehrenamtlichen ersten OB-Stellvertreter Jürgen Winter waren alle Stände gut besucht und die vielfachen kulinarischen und handwerklichen Angebote fanden großen Anklang. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung durch das Blechbläserquintett und Perkussionsensemble der Musikschule Schramberg. Rund um das durch die Firma Jokatec aus Tennenbronn schön illuminierte Rathaus verbreitete sich schnell weihnachtliche Atmosphäre. Dazu haben auch das Vokalensemble „Mehr Lametta“, die Chorgemeinschaft Frohsinn und der Musikverein Sulgen mit entsprechend passendem Liedgut  beigetragen. Oberbürgermeister Herzog kam direkt vom Empfang für Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei den Stadtwerken ins Rathaus, um dort um 18.30 Uhr die Schramberger Neubür-gerinnen und Neubürger des vergangenen Jahres zu begrüßen. Im Anschluss hatten alle die Möglichkeit den Tag auf dem Weihnachtsmarkt besinnlich ausklingen lassen.
 
Ein beliebter Treff für die kleinsten Besucher und deren Eltern war ein kleines Karussell, das die Auszubildenden der Stadt Schramberg auf dem vorderen Rathausplatz betrieben. Der Erlös dieser Aktion, immerhin stolze 415 Euro, geht zu Gunsten von „Netzwerk Willkommen Schramberg-Lauterbach“. Direkt vom Karussell konnten die Kinder zur Jurte der Pfadfinder der Royal Rangers wechseln. Dort fanden die Rollenrutsche und Baumöglichkeiten mit Riesenholzklötzen großen Anklang. In der heimeligen Jurte gab es dazu ein tolles Bastel- und Essensangebot.
 
Höhepunkt am Samstagnachmittag war neben dem Besuch des Nikolauses und seines Gehilfen Knecht Ruprecht, der Anschnitt des zwei Meter langen Riesestollens aus unserer Partnerstadt Glashütte. Bäckermeister Conrad Lehmann war auch in diesem Jahr zu Gast in Schramberg und demonstrierte einem interessierten Publikum wie nach sächsischer Tradition dem leckeren Gebäck am Ende noch das besondere I-Tüpfelchen, nämlich die weiße Puderzuckerhülle verpasst wird.   Selbstverständlich wurde der Stollen danach angeschnitten und jedem eine Kostprobe verteilt.  Wer zu spät kam konnte am Stand des Vereins für Städtepartnerschaften einen Glashütter Stollen, der nach einem in dritter Generation befindlichen Familienrezept hergestellt wird, auch käuflich erwerben.
 
Der Sonntag begann traditionell mit den „Hörnle“ der Stadtmusik, die die Besucher und Anwohner vom Rathausturm auf den letzten Tag des Weihnachtsmarktes einstimmten. Auch viele auswärtige Gäste besuchten in diesem Jahr den Schramberger Weihnachtsmarkt und lobten das heimelige Ambiente und das abwechslungsreiche Angebot. Es gab aber auch wirklich fast alles: vom traditionellen Glühwein über Feuerzangenbowle und heißen Pflümli mit Sahne bis zum lactosefreien Kaba, vom Fleischküchle über Holzofenbrot mit Raclette, frischen Waffeln, Schokofrüchte,  Flammkuchen bis hin zur ganz normalen Currywurst. Da fiel die Wahl schwer. Wer keinen Hunger und Durst hatte, konnte zumindest einen Ziegel vom alten Dach der Szene64 als Andenken mit nach Hause nehmen. Ein auswärtiger Gast aus dem Badischen freute sich besonders über selbst gestrickte Schals und Mützen, der trotz frühlingshafter Temperaturen fest überzeugt war, dass der Winter noch kommen wird. Auch Schmuck und schöne Filz-und Deko-Artikel fanden auf Weihnachten hin viele Käufer. Und wo, außer in Schramberg, gibt es gehäkelte kleine hoorige Katzen im Vorgriff auf die Zeit nach Weihnachten?
 
Sehr bewährt haben sich in diesem Jahr die Weihnachtstassen und der Spüldienst durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Schramberg. Am Samstagabend wurden zwar kurzfristig die Tassen knapp und am Sonntag streikte gegen Ende die Spülmaschine, sodass Handarbeit gefragt war. Trotzdem war der Müllberg am Sonntagabend auch ohne Plastikbecher  beachtlich. Seitens der Stadt wird man versuchen manches bis zum nächsten Jahr noch zu optimieren. Eines ist jedoch schon heute klar, dass auf dem nächsten Weihnachtsmarkt vom 2. bis zum 4. Dezember 2016 diese Tassen und dieser Service wieder angeboten werden.
 
Das Organisations-Team bedankt sich an dieser Stelle bei allen, die durch einen Stand oder andere Initiativen am Gelingen unseres Weihnachtsmarktes beigetragen haben. Bei den vielen Musikerinnen und Musikern quer durch alle Generationen, die sich am Rahmenprogramm beteiligten und bei den Kolleginnen und Kollegen vom Bauhof, Stadtgärtnerei und der Verwaltung für den tollen Einsatz an den drei Tagen.
Wir schließen wie wir begonnen haben: auch dem Orga-Team der Stadtverwaltung Schramberg war es ein „inneres Blumenpflücken“!

Zur Bildergalerie des Weihnachtsmarktes

Turmbläser
Turmbläser am Sonntagvormittag

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