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Stadtnachrichten 2014

OB Herzog besucht Schramberger Unternehmen auf der electronica 2014 in München


"Wir freuen auf die kommenden Messetage, um unsere Produktpalette der Flachdrähte aus den unterschiedlichsten Metallen auf der electronica präsentieren zu können". Mit diesen Worten wurden Oberbürgermeister Thomas Herzog und Wirtschaftsförderer Manfred Jungbeck von Susanne Bruker, der Geschäftsführerin der Bruker-Spaleck GmbH schon kurz nach Messeeröffnung am 11. November begrüßt und über den Fertigungsbereich informiert.  

electronica 2014 München am Stand von Bruker-Spaleck
rechts im Bild Dipl.-Ing. Marco Moosmann

Zur Zeit der Firmengründung wurde Stahl gewalzt und zu Federn gewunden, der Hauptkunde war die Uhrenindustrie. Heute liefert die Bruker-Spaleck GmbH in viele Industriezweige wie Elektronik, Automobil, Medizin und Photvoltaik: Die Produktpalette umfasst unter anderem Steuerungskabel für Airbags, Schmelzleiter für Sicherungen oder Solarzellenverbinder für Photovoltaikanlagen. Metalldrähte aus unterschiedlichen Durchmessern  werden auf feinste, flache Abmessungen gewalzt. So versteht es die Bruker-Spaleck GmbH  über viele Dekaden mit stets neuen Entwicklungen neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die seit 1. Juli 2014 zu 100 % der Kern-Liebers Gruppe zugehörige Firma, liefert von Deutschland aus in die ganze Welt. Beschäftigt werden in Deutschland an drei Standorten rund 70 Mitarbeiter.

Die Welt der Magnete stellte Herr Schwegler, zuständig für Produktentwicklung und Vertrieb der MS-Schramberg - Magnet- und Kunststofftechnik, vor.

2014 electronica München Magnetfabrik

Während in der Gründungsphase der Firma schwerpunktmäßig Magnetschnäpper für die Möbelindustrie gefertigt wurden, hat sich die Produktpalette bis in die heutige Zeit einem stetigen Wandel unterzogen. Mittlerweile produziert MS-Schramberg weit über 5.000 kundenspezifische Artikel, von gesinterten und kunststoffgebundenen Magneten über Kunststoff- und Kunststoffverbundteile, bis hin zur komplexen Baugruppe. Aufgrund der hohen Fertigungstiefe - beginnend mit der Pulveraufbereitung bzw. Compoundierung - kann jederzeit Einfluss auf die Gestaltung und Produktqualität genommen werden.

Zu ca. 60 % geht die Fertigung in den Automotive Bereich, darüber hinaus bilden Elektro-/Automatisierungstechnik, Heizung/Klima und Maschinenbau die Schwerpunktbereiche. Der kleinste Magnet hat eine Größe von ca. 1 mm³ mit einem Produktionsumfang von ungefähr 40 Mio. pro Jahr.

Mit mehr als 500 Mitarbeitern und rund 29 Auszubildenden ist MS-Schramberg zwar gut aufgestellt, doch aber stetig auf der Suche nach fachqualifizierten Arbeitern, Technikern und Ingenieuren. Ein wichtiger Bestandteil der Firmenphilosophie ist die work-life-balance. Im Mittelpunkt hierbei steht der Mitarbeiter und seine Gesundheit. Die Angebotspalette reicht von einer zusätzlichen betrieblichen Krankenversicherung für alle Mitarbeiter, über ein neues Kantinenkonzept, bis hin zur Organisation von Gesundheitstagen und die Diskussion um weitere Arbeitszeitmodelle.
 
Die Schweizer Electronic AG präsentierte auf der electronica in München hochtechnologische Leiterplatten und innovative Lösungen für die Automobil-, Industrie- und Luftfahrtelektronik. In Schramberg sind rund 770 Mitarbeiter beschäftigt, darunter sind in der Regel fast 30 Auszubildende.  


electronica 2014 München Firma Schweizer

Die gesetzlichen Anforderungen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes führen dazu, dass Autos immer mehr elektrifiziert werden müssen, wobei gleichzeitig immer weniger Fläche dafür zur Verfügung steht. Halbleiter, die in die Leiterplatten integriert werden, tragen wesentlich dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. „Nachdem die Produktzyklen ca. 7 Jahre andauern, werden in diesem zeitlichen Rahmen etwa 10 – 15 % der Produkte jedes Jahr ersetzt. Schweizer Electronic als Innovationsdienstleister formt gemeinsam mit dem Kunden das Endprodukt und bringt dabei das unersetzliche Know-how für eine solche Entwicklung mit ein,“ erläuterte Dr. M. Schweizer überzeugend.
 
Beim Kabelspezialisten Engeser Innovative Verbindungstechnik, war der Prokurist und Leiter von Vertrieb und Marketing, Herr Oliver Helmke, der Messerepräsentant.

electronica 2014 München am Stand von Engeser

Gleich zur Begrüßung wartete er mit Superlativen auf. So teilte er mit, dass Engeser Kabelbäume produziert, die bis zu 30 m Länge und über 90 kg  Gewicht haben. Solche Kabelbaumgiganten werden zum Beispiel in die Kräne von Liebherr eingebaut. „Bis zu 900 Einzellitzen sind in solchen Kabelbäumen enthalten“, so Herr Helmke. Die Litzen haben einen Querschnitt von 0,08 mm² bis zu 150 mm² und werden durch hochtechnologische Maschinen vollautomatisch verarbeitet. Individuelle Kundenanforderungen setzt Engeser aber auch bei der Planung und Produktion von Kunststoffteilen mit höchster Präzision um.
 
Oberbürgermeister Herzog stellte bei diesem Messebesuch mit Stolz fest, dass in seiner Stadt  zahlreiche „hidden champions“ hochspezialisierte Produkte für den Weltmarkt fertigen, die in bekannten und teilweise im tagtäglichen Gebrauch befindlichen Produkten enthalten sind. Der Messebesuch hat die Kontakte zu den Unternehmern weiter intensiviert. „Allein die Messepräsenz ist ein Zeichen der hohen Leistungsfähigkeit der Schramberger Unternehmen“, so Herzog.

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