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Stadtnachrichten 2012

Wasserqualität im Hallenbad gesichert


Allerdings Einbußen beim Komfort

Zum 01.11.2011 ist die novellierte Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Darin wurden die Anforderungen an die Trinkwasserqualität nochmals erhöht. Bei den regelmäßige Beprobungen der Wasserqualität im Hallenbad wurde nach in Kraft treten der verschärften Trinkwasserverordnung das Hallenbad auf Legionellen untersucht. Die Proben waren „sauber“, jedoch im Nebenbefund wurde der Erreger Pseudomonas festgestellt, der nach der neuen Verordnung zu eliminieren ist. Hervorzuheben ist, dass sich die Wasserqualität in den letzten Monaten nicht verschlechtert hat, sondern die Grenzwerte durch die neue Verordnung abgesenkt  wurden. Menschen mit einem intakten Immunsystem können diese Erreger in der Regel nichts anhaben.

Dennoch hat der Eigenbetrieb reagiert und in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt kurzfristige und finanziell weniger aufwändige Sofortmaßnahmen eingeleitet. Unter anderem wurden die betroffenen Duschen gesperrt. Während der Pfingstferien wurden Duschwasserleitungen ausgewechselt, weil man davon ausging, mit dieser Maßnahme den Erreger „in den Griff zu bekommen“. Weitere Beprobungen haben wider Erwarten aber keine wesentliche Besserung gebracht.
Die zeitweise Sperrung der Duschen hat zu Einbußen beim Duschkomfort geführt, wofür die Stadtwerke um Verständnis bitten. Um diese Einschränkungen zu beheben, wurde mit dem Gesundheitsamt abgestimmt, dass bei allen Duschen entsprechende Filter eingebaut werden, um die geforderte, erhöhte Wasserqualität sicherzustellen. Leider kam es bei den Duschen insbesondere im Damenbereich teilweise zu Lufteinschlüssen, die dazu führten, dass aus den Duschen nur noch Rinnsale kamen. Am gestrigen Dienstag wurden die Filter erneuert. Seither sind alle Duschen wieder nutzbar. „Allerdings ist nicht vollständig auszuschließen, dass es durch die Filter gegebenenfalls zu nochmaligen Beeinträchtigungen kommen kann.“, so Christoph Huber, Technischer Leiter der Stadtwerke.

„Der jetzige Betriebszustand kann nur eine Übergangslösung sein, da der Betrieb derzeit durch das Gesundheitsamt nur geduldet wird.“, so Peter Kälble, Chef der Stadtwerke. „Wir werden um eine grundlegende Sanierung der Warmwasseraufbereitung und der Trinkwasserinstallation nicht umhinkommen und somit vor der Frage stehen, ob es dann nicht sinnvoll ist, das gesamte Hallenbad zu sanieren, um es für die nächsten Jahre zu ertüchtigen.“

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