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Stadtnachrichten 2012

Reinhold-Maier-Nadel für Martin Grüner


Eine besondere Ehre wurde Martin Grüner, langjähriger Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, vergangene Woche im Schramberger Schloss zu teil. Er wurde mit der Reinhold-Maier-Nadel ausgezeichnet, die zum Gedenken an den ersten Ministerpräsidenten Baden-Württembergs, den FDP-Politiker Reinhold Meier vergeben wird. Martin Grüner wurde mit dieser Ehrung für seine kommunal-politischen Verdienste im Sinne der „Graswurzeldemokratie“ ausgezeichnet. Zu diesem Anlass gaben sich neben zahlreichen Weggefährten und Freunden Grüners auch Justizminister a.D. Ulrich Goll, Oberbürgermister Thomas Herzog und der ehemalige Wirtschaftsminister des Landes, Ernst Pfister, die Ehre.

Als einen der „profiliertesten Politiker Deutschlands, der in der höchsten Liga gespielt hat“ bezeichnete Schrambergs OB Thomas Herzog den langjährigen Bundestagsab-geordneten und Schramberger Gemeinderat Martin Grüner. Trotz der zahlreichen Verpflichtungen in der Bundespolitik, sei er seiner Heimatstadt immer treu geblieben.

Der Vorsitzende der Reinhold-Maier-Stiftung Goll skizzierte den politischen Werdegang des liberalen Spitzenpolitikers in einer Laudatio: „Aus der Geburtsstadt Stuttgart früh weggezogen, vielleicht weil schon damals der falsche Bürgermeister in Stuttgart war“. 1950 in die FDP eingetreten und damit länger in der Partei als das Land Baden-Württemberg alt ist, gründete er nach Studienbeginn in Tübingen eine liberale Hochschulgruppe. Sein politisches Engagement führte ihn bereits 1969 in den Bundestag, wo er gleich bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion wurde.
1972 schließlich begann die „Regierungskarriere“ des Hauptgeschäftsführers der Deutschen Uhrenindustrie Grüner als parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Dieses Amt bekleidete der hochgeschätzte Mensch und Politiker auch nach dem Wechsel der Regierungskoalition und blieb somit auch nach 1982 Mitglied der Regierung. 1987 wechselte er ins Umweltministerium und erarbeitete dort mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung das Konzept eine „ökologischen Marktwirtschaft“. Die Tatsache, dass Grüner im Laufe seiner politischen Engagements sieben Bundestagswahlen erfolgreich bestritten habe, liege an seiner „überzeugenden Persönlichkeit und präzisen, soliden Arbeitsweise“, so Goll abschließend.

Martin Grüner freute sich über die Auszeichnung in Schramberg und sagte mit einem Augenzwinkern, dass sich Reinhold Maier, den er persönlich noch gut kannte und der ihn schätzte, sicherlich nichts gegen die Verleihung eingewendet hätte. Der Wirtschaftsfachmann hielt in seinen Dankesworten ein flammendes Plädoyer für die inhabergeführten Unternehmen und den Mittelstand als Basis für den Wohlstand und en wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. „Steuererhöhungen machen im Kern die positive Entwicklung kaputt“. „Die Freiheit des Handels sind Grundlagen für den Wettbewerb“, so der leidenschaftliche Europäer.

OB Herzog, Martin Grüner, Justizminister a. D. Ulrich Goll und der ehemalige Wirtschaftsminister des Landes Ernst Pfister
Überreichung der Reinhold-Maier-Nadel im Foyer des Schlosses
v.l.: Oberbürgermeister Thomas Herzog, der Geehrte Martin Grüner, Justizminister a.D. Ulrich Goll und Wirtschaftsminister a.D. Ernst Pfister

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