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Stadtnachrichten 2010

Bürgergespräch Südstadt mit guter Resonanz


Zu einem offenen Bürgergespräch um die Sorgen und Nöte der Südstädter zu diskutieren, hatte Oberbürgermeister Dr. Zinell in die Aula des Gymnasiums eingeladen und viele haben das Angebot angenommen. Das Stadtoberhaupt betonte eingangs, dass ihm - als ehemaligen Falkensteiner - dieses Gespräch sehr am Herzen gelegen sei und er auch einige berechtige Kritikpunkte nicht von der Hand weisen könne und wolle. Dennoch machte der Oberbürgermeister die Anwesenden in seiner Einführung zunächst darauf aufmerksam, dass in der südlichen Talstadt nicht alles nur beklagenswert sei. So sind wohnortnah und fußläufig zwei Kindergärten und eine Kinderkrippe, eine hervorragende Grundschule, das Gymnasium, der Bernecksport- und Bolzplatz sowie die einzige Altenbegegnungsstätte der Stadt zu erreichen.

Der schlechte Zustand der L175, also der Berneck- und der Schillerstraße sei unübersehbar und für die Stadt schon fast Image schädlich, so Zinell. Doch hier sind der Stadt die Hände gebunden, da die Zuständigkeit für die Sanierung beim Land liegt. Ebenfalls wenig ausrichten, kann die Stadt bei dem gewünschten Durchstich der Falkensteinstraße. Auch hier befinden sich Pläne in den Schubladen, die Maßnahme ist jedoch aufgrund Privatbesitz nicht umsetzbar.

Dass das marode Freibad kein schöner Anblick sei, gestand Zinell ohne Frage ein. Die Mitarbeiter des Fachbereiches Umwelt und Technik, Andreas Krause und Michael Kammmergruber, stellten dazu erstmals der Öffentlichkeit mögliche Gestaltungsideen für einen naturnahen Berneckstrand vor. Dennoch wurden einige der Anwesenden ihren Unmut los und beklagten, dass es nicht schon vor vielen Jahren zu einer Sanierung des Freibades gekommen sei. Der Oberbürgermeister machte dazu deutlich, dass das Freibad nicht mehr saniert werden konnte und ein Neubau zum damaligen Zeitpunkt mit Kosten von 4 Millionen Euro für die Stadt nicht leistbar war.

Auch der Leerstand des Marktkaufs wurde an diesem Abend thematisiert. Der Wirtschaftsförderer Uwe Weisser betonte, dass der Stadt sehr an einer Nachnutzung liege, um die Nahversorgung in diesem Teil der Stadt zu sichern. Komplizierte Eigentumsverhältnisse und hohe Investitionen in den Umbau, erschweren jedoch die Suche nach neuen Mietern. Nach wie vor gibt es drei mögliche Interessenten, von denen die Stadt hofft, dass sie nicht die Geduld verlieren und wieder abspringen. Zuletzt erläuterte Fachbereichsleiter Berthold Kammerer den neuen Fahrplan des Stadtverkehrs und die Verbindungen von Süd nach Nord und umgekehrt.

Bürgergespräch Südstadt am 09.11.2010

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