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Stadtnachrichten 2010

Altbürgermeister Josef Kaltenbacher feierte 100. Geburtstag


Oberbürgermeister Zinell überreicht Josef Kaltenbacher die Glückwünsche des Ministerpräsidenten Stefan Mappus Einen „großen Bahnhof“ gab es für Altbürgermeister Josef Kaltenbacher als er an seinem 100. Geburtstag in einer Pferdekutsche von seinem Sohn Eugen vor die Tennenbronner Sport- und Festhalle gefahren wurde. 200 geladene Gäste, darunter zahlreiche namhafte Vertreter aus der Politik empfingen ihn bei strahlendem Sonnenschein. Mit einem erstaunlich guten Gedächtnis ausgestattet, nahm er die Glückwünsche jedes einzelnen Gratulanten entgegen. Zu jedem Gast hatte er ein Sätzchen zu sagen und diejenigen, die er nicht erkannte oder kannte, die begrüßte er mit: „Di kenn i net, wer bisch denn du?“ Dass dadurch die eigentliche Feier erst mit Verspätung beginnen konnte, kommentierte Oberbürgermeister Zinell mit den Worten: „Was sind schon 35 Minuten im Vergleich zu 100 Jahren?“

In seiner Rede ließ der Oberbürgermeister die Jahre zwischen 1910 und 2010 Revue passieren, eine Zeit in der Kaltenbacher viel widerfuhr, aber auch eine Zeit, in der er selbst viel bewegte. Zum Bürgermeister wurde er 1946 vom damaligen Villinger Landrat ernannt und blieb dies 24 Jahre lang. In seiner Amtszeit konnte er viele Baumaßnahmen umsetzen, u.a. entstanden die Sport- und Festhalle, der Sportplatz „Auf dem Schächle“ und die „Neue Schule“, die jetzige Grund- und Hauptschule. Aufgrund seines vielseitigen Engagements als Bürgermeister, Kommunalpolitiker, im Ehrenamt und seiner Verdienste um das Gemeinwesen wurde dem Ehrenbürger Tennenbronns 2008 die Staufermedaille des Landes Baden-Württembergs verleihen.

Im Namen des CDU Kreisverbandes Rottweil sowie seiner Kollegen Volker Kauder und Dieter Kleinmann gratulierte der Landtagsabgeordnete Stefan Teufel und überbrachte die Glückwünsche der CDU, der Bundeskanzlerin Angela Merkel und des Ministerpräsidenten Stefan Mappus für 64 Jahre Zugehörigkeit zur Partei. Gemeinsam mit Stadtrat Clemens Maurer stecke er ihm die CDU-Bundesehrennadel an.

CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Teufel und Stadtrat Clemens Maurer überbringen die Bundesehrennadel der CDU Für die Tennenbronner Vereine dankte Wolfgang Köser in einer kurzen launigen Ansprache dem Jubilar für sein jahrelanges Engagement für die Vereine. Eine frühere Rathausmitarbeiterin, erinnerte sich gerne an die Zeit mit ihrem Chef zurück, der immer dann, wenn ihm ein Projekt besonders gut gelungen war, mit rauchender Zigarre ins Rathaus kam. Nachdem auch Dekan Paul Schäufele das hohe Alter des Jubilars würdigte, beendete ein Beitrag der Familie den offiziellen Teil des Festes. Seine Tochter Rita dankte ihm im Namen der ganzen Familie mit einem Mundartgedicht, umrahmt von einem musikalischen Beitrag weiterer Familienmitglieder.

Für die gute Laune sorgten auch die beiden Musikvereine Frohsinn und Harmonie, die im Wechsel, mal gemeinsam, mal einzeln musizierten. Der Männergesangsverein Eintracht und der Frauenchor übernahmen fachgerecht die Bewirtung und trugen damit ebenfalls zum Gelingen des fröhlichen Festes bei, das die Familie Kaltenbacher gemeinsam mit der Ortsverwaltung Tennenbronn und der Stadtverwaltung Schramberg organisiert hatte.

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