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Stadtnachrichten 2009

Jugendschutz wird im Rahmen der Kommunalen Kriminalprävention Schramberg groß geschrieben!


In der ersten Sitzung dieses Jahres beschäftigte sich die Lenkungsgruppe der Kommunalen Kriminalprävention Schramberg mit dem Thema Alkoholmissbrauch durch Kinder und Jugendliche.
Bernd Hamann, Leiter des Dezernates für Soziales, Jugend und Versorgung des Landkreises Rottweil berichtete über die vielfältigen Aktivitäten, die auf Kreisebene zur Stärkung des Jugendschutzes unternommen werden.
Bereits seit 1996 werden im Landkreis Rottweil neben einer allgemeinen Beratung gemeinsame Jugendschutzkontrollen von Polizei und Jugendamt durchgeführt. Ins-besondere für Vereine seht ein Ratgeber im Internet www.landkreis-rottweil.de -> Bürgerservice -> Dienstleistungen von A-Z -> Jugendschutz mit Informationen zum Jugendschutz bei Festen und Veranstaltungen zur Verfügung. Bei solchen Veranstaltungen sind so genannte Alcopops im gesamten Landkreis in öffentlichen Räumen verboten. Mitarbeiter der kommunalen Jugendarbeit führen weiter regelmäßig Fortbildungsmaßnahmen für Jugendgruppenleiter zum Jugendschutz und Alkoholmissbrauch durch.
Gute Wirkung zeigt auch die Praxis, dass Jugendliche, die durch hohen Alkoholkonsum auffallen, der Führerscheinstelle gemeldet werden. Von dort werden die jungen Menschen eindringlich darauf hingewiesen, dass übermäßiger Alkoholkonsum zur Einschätzung führen könne, dass sich der Bewerber um eine Fahrerlaubnis charakterlich nicht zum Führen eines Fahrzeuges eigne. Gleichzeitig besuchen die Mitarbeiter des Jugendamtes in solch einem Fall die Eltern und den Jugendlichen zu einem erzieherischen Gespräch. Dass dieses Vorgehen große Wirkung zeigt, wurde auch von den Vertretern der Polizei bestätigt. Die örtlichen Medien begleiten die Maßnahmen von Landkreis und Polizei vorbildlich.
Ein Baustein der Jugendschutzmaßnahmen ist die Aktion „Jugendschutz - Na klar“ in Schramberg. Dabei können sich Gastwirte, die vorbildlich aktiven Jugendschutz betreiben, werbewirksam zertifizieren lassen.
Diese Aktion soll auf den gesamten Landkreis ausgedehnt werden. Laut Bernd Ha-mann haben bisher 14 Städte und Gemeinden ihre Beteiligung zugesagt. Oberbürgermeister Dr. Herbert O. Zinell drückte die Hoffnung aus, dass auch die restlichen Kreisgemeinden nachziehen.
In Schramberg soll, auf Anregung der Polizei, geprüft werden, ob die nächste Stufe des Projekts „Jugendschutz – Na klar“ in Angriff genommen werden kann. Dabei soll der Einzelhandel, ähnlich wie bisher die Gaststätten, für vorbildlichen Jugendschutz zertifiziert werden.

Bernd Hamann
Bernd Hamann, Dezernatsleiter Soziales, Jugend und Versorgung


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