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Stadtnachrichten 2009

Frauenbeirat beschäftigte sich in letzter Sitzung 2009 mit den beiden Themen Sprachcafé und Genitalverstümmelung


Der Städtische Frauenbeirat beschäftigte sich in der letzten Sitzung dieses Jahres mit sehr frauenspezifischen Themen. Der Katholische Frauenbund hatte in einem Antrag darum gebeten, dass der Frauenbeirat in Schramberg ein Sprachcafé nach dem Modell des Cafés in Weinstadt inititieren solle. Das Sprachcafé könnte ein offener Treffpunkt für Frauen mit Mitgrationshintergrund sein. Ein Ort, wo Frauen sich treffen können und die deutsche Sprache im direkten Umgang miteinander zu üben. In den Räumlichkeiten des Jugend- und Kinderbüros wäre es möglich, den Klientinnen einen geschützten Ort zu bieten, der Privatheit bietet und nicht öffentlich zugänglich ist. Neben der Verbesserung der Sprachkenntnisse können Kontakte zu heimischen Frauen, Frauengruppierungen geknüpft werden, die Frauen werden angeregt die heimischen Gefilde zu verlassen um so den sozialen Nahraum besser kennen zu lernen. Das Angebot richtet sich an Frauen, die die Integrationskurse besuchen oder besucht haben und andere Interessierte. Ein anderes Thema des Beirates ist die weibliche Genitalverstümmelung. Schon zum Aktionstag gegen Gewalt an Frauen war der Frauenbeirat mit einem Informationsstand in der Fußgängerzone. Genitalverstümmelung wird in afrikanischen Ländern und Teilen Asiens praktiziert. Die betroffenen Frauen erleiden körperliche, seelische und sexuelle Schäden die zu gravierenden Beeinträchtigungen der Lebensqualität, bis zum Tod führen. Täglich werden 8000 Mädchen durch das Amputieren ihrer Genitalien dauerhaft versehrt. Auch in Deutschland sind Mädchen dem Risiko der Amputation ausgesetzt. Der Frauenbeirat möchte deshalb mit einem Vortrag im kommenden Jahr auf das Thema aufmerksam machen und informieren. Das dritte Thema des Beirates war das Mammographiescreening. Das Mammographiecreening ist ein Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs. Zum Screening werden Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren schriftlich eingeladen, da in dieser Altersgruppe das Risiko einer Erkrankung am größten ist. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Es gibt allerdings keine freie Wahl der mit der Untersuchung beauftragten Praxis. Schrambergerinnen müssen zur Teilnahme an der Reihenuntersuchung nach Rottweil fahren. Die Untersuchung wird im Zweijahresturnus angeboten.


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