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Stadtnachrichten 2009

"Wir helfen Afrika" - Beeindruckende Resonanz


Am Montag trafen sich Vertreter verschiedener Gruppierungen, Vereine und Initiativen im großen Sitzungssaal des Rathauses. Die Resonanz auf die Einladung zur Info-Veranstaltung war beeindruckend – rund 40 Vertreter von Kirchen, Afrika-Projekten, Schulen, Kindergärten, Fußballvereinen und Fußballbegeisterten, Eine-Welt-Initiativen, Banken und der Wirtschaft ließen sich von OB Zinell, Andreas Söntgerath von der Vereinsgeschäftsstelle „Wir helfen Afrika“ in Leutkirch und einem der Schramberger Paten, Gerhard Engeser, informieren.

Engeser zeigte sich überzeugt, dass der Funke überspringen werde und die Schramberger sich mit Begeisterung am Projekt und dem Spendensammeln beteiligen werden. Das Konzept habe ihn überzeugt. „Wir müssen die Popularität des Fußballs und der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr nutzen, um auf die Probleme Afrika aufmerksam zu machen.“, so Zinell. Zinell, der die Schirmherrschaft übernommen hat, erläutert die Motive, trotz vieler anderer Projekte, "Wir helfen Afrika" zu unterstützen. " Ich begreife Entwicklungszusammenarbeit auch als kommunales Thema. Die riesigen Probleme des Kontinents Afrika sind auch unsere Probleme. Wir sind im Zeitalter der Globalisierung auch mit Afrika vernetzt."

Es konnten bereits mehrere engagierte Personen gewonnen werden, die sich bereit erklärt haben, im Lenkungsteam mitzuarbeiten und die verschiedenen Ressorts wie beispielsweise Veranstaltungsorganisation, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen oder Dokumentation zu übernehmen – so der Unternehmer Gerhard Engeser, Fußball-interessiert und ein Mann aus der Wirtschaft, der bereits ein Afrika-Projekt unterstützt, Karl Roth, ehemals Gemeinderat, aus dem Banken-Sektor und politisch sehr erfahren, der Sportfotograf Matthias Hangst, Tobias Maurer oder Hansjörg Langendorf. Gleich nach der Information wurden erste Ideen geboren, mit welchen Aktionen, Verkäufen oder Veranstaltungen man Geld für die gute Sache sammeln, aber auch die Bevölkerung über den Kontinent Afrika und seine Probleme informieren könne. Die Anwesenden werden nun gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern oder weiteren Mitgliedern ihrer Initiative nach Möglichkeiten der Beteiligung suchen.

Wer mitmachen möchte, kann jederzeit dazu stoßen. Am 6. November, 19 Uhr, trifft sich die Gruppe wieder im Rathaus. Engeser hofft, dass dann schon erste konkrete Aktionen gemeldet werden können. Mehr Informationen bei Frau Krystyna Saurer, Stadt Schramberg, Abteilung Jugend, Familie und Bürgerschaftliches Engagement, (Tel. 29-581), die sich bereit erklärt hat, mit ihrem Team die Administration des Projekts zu übernehmen.

Die Stadt Schramberg ist eine von 32 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg, die sich an der Initiative "Wir helfen Afrika" beteiligen und die Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr zum Anlass nehmen, um auf die sozialen und wirtschaftlichen Probleme des Kontinents Afrika aufmerksam zu machen sowie in einem konkreten Fall durch Übernahme der Kosten einer Operation eines hilfsbedürftigen Kindes zu helfen. Diese OP mit allen Nebenkosten wird 8000 Euro kosten. Wenn die Stadt es schafft mehr zu sammeln, so soll das Geld örtlichen Afrika-Initiativen zugute kommen.

Infoveranstaltung am 12.10.2009 im Schramberger Rathaus
Infoveranstaltung im Schramberger Rathaus am 12.10.2009



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