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Stadtnachrichten 2009

Sommerkultur im Park der Zeiten


Zum dritten Mal lud das Schramberger “Park der Zeiten-Festival” mitten in das Herz der Talstadt ein. Einer der schönsten Freiluft-Veranstaltungsorte der Region bestach auch in diesem Jahr wieder mit drei langen Kulturnächten, die es in sich hatten.



Am Freitag, 10. Juli, 20.30 Uhr stach “0ropax”, Deutschlands schrägstes Comedy Duo, mit ihren etwa 200 Zuschauern in stürmische See. Überraschend sinnlos - ja sogar hoffnungsvoll nichtssagend lauerte die “Molkerei auf der Bounty”. Was die zwei schrillen Brüder zwei Stunden lang ablieferten, erinnerte an Monthy Python. Nonsens ohne Pause. Sie boten hemmungslose Attacken auf das Zwerchfell - geniale Geschmacklosigkeiten, dabei kannten Oropax kein Erbarmen, selbst wenn das Publikum schon nicht mehr lachen, sondern nur noch japsen konnte. Eines ist sicher, wer bei dem Chaos-Duo nicht lachte, der lebte nicht mehr. "Oropax hat mir sehr gut gefallen. Viele Wortspielereien von hohem Niveau bis hin zu derb" so eine begeisterte Zuschauerin.

Oropax im Park der Zeiten
Oropax im "Park der Zeiten"


Am Samstag. 11. Juli, 20 Uhr brachte Europas beste Rhytm’n’ Blues Band - Albie Donnelly’s Supercharge - den Park der Zeiten zum Beben. Rasant swingender Rhythm and Blues wie man ihn in Schramberg nur ganz selten zu hören (und sehen) bekommt. Es wurde klar warum Altmeister B.B. King Supercharge als "the finest Rhythm and Blues Band in Europe" bezeichnet und auch der im Umgang mit Mitmusikern nicht ganz einfache Chuck Berry von Supercharge sehr angetan war. Die Band bot eine perfekte Show und es zeugt von der hohen Professionalität Donnelly's dass er sich nie in den Vordergrund spielte sondern hier eine gleichwertig besetzte Band eine perfekte Show ablieferte. Immer wieder gab er seinen Mitmusikern Gelegeneit ihr Können zu zeigen. Roy Herrington der auf den ersten Blick so gar nichts von einem Rockstar hatte, überzeugte an der Leadgitarre und stand einem Gary Moore oder Jeff Beck in nichts nach. Vor allem seine Showeinlagen im Publikum und das Slideguitarspiel mit einem "Fläschle" als Bottleneck kamen sehr gut an.

Supercharge im Park der Zeiten
Roy Herrington mit seiner Squier (?) Stratocaster vor begeistertem Publikum

Die "Rhythmusmaschine" mit Wolfang Diekmann am Bass und Hardy Fischötter am Schlagzeug sorgten für den für diese Musik so wichtigen Groove. Beide harmonierten sehr gut miteinander und "Bolle" Diekmann konnte einmal zeigen dass die Bassgitarre nicht nur ein reines Begleitinstrument ist. Was wäre Rhythm and Blues ohne den Klang einer Hammond? Sascha Kühn setzte zwar keine originale B3 ein, holte aber aus Keyboard und E-Piano alles heraus und gab der Band einen perfekten musikalischen Teppich auf dem sich die Bläser Albie Donnely am Tenor- und Alt-, Jürgen Wieching (Big J) am Baritonsaxophon und Mike Rafalcyk an Posaune nun ausbreiten konnten. Humor, Swing, Rock'n'Roll, Sweet home Chicago, Hoochie Coochie Man und Eigenkompositionen von Donnelly sorgten dafür dass ein Hauch der legendären "Blues-Brothers" durch den "Park der Zeiten" wehte. Eine ideale Mischung für einen gelungenen Abend der lediglich etwas mehr Besucher verdient gehabt hätte.


Am Sonntag, 12. Juli, 20 Uhr feierten die “Drei vom Dohlengässle” ihr zehnjähriges Jubiläum im Park der Zeiten in Schramberg. “Fescht mit Gäscht im Sonntagshäs” nennen sie ihr “Best of-Programm”.
Das Dorffrauenpower-Trio präsentierte alle ihre Highlights. Dabei hat der bauchkitzelnden Mutterwitz von Jopsephe, Martha und Hildegard dem Publikum einen wunderschönen Abend beschert.

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