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Neuer Regierungspräsident Würtenberger besuchte am 13.02.2008 Schramberg - wenig Hoffnung auf zügige Realisierung der Talstadtumfahrung

Am vergangenen Mittwoch machte Julian Würtenberger, der neue Regierungspräsident des Regierungsbezirks Südbaden, zusammen mit dem Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel auf seiner Kreisbereisung auch Halt in Schramberg. Da das Thema „Notgemeinschaft Querspange Kinzigtal-Schwarzwald-Zollernalb“ auf der Tagesordnung stand, waren neben den Vertretern aus dem Kreistag und Fraktionssprecher des Schramberger Gemeinderats auch die Vertreter der Notgemeinschaft, Thomas Albiez, IHK-Geschäftsführer, Bürgermeister Winkler, Dunningen, Bürgermeister Winkler aus Haslach und Matthias Frankenberg, Erster Landesbeamter des Zollernalbkreises, anwesend. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt begrüßte OB Dr. Zinell den Regierungspräsidenten und die Gäste und stellte die Stadt Schramberg vor. Julian Würtenberger zeigte sich vor allem von den Arbeitslosenzahlen des Kreises und insbesondere der Stadt Schramberg und von der gelungenen Eingemeindung Tennenbronns beeindruckt.

Der Regierungspräsident begrüßte den Zusammenschluss der betroffenen Bürgermeister, Landräte und Vertreter der Kammern zur „Notgemeinschaft Querspange Kinzigtal-Schwarzwald-Zollernalb“. Dies sei der richtige Weg. Der Bund und das Land würden jedoch nicht genug Mittel für den Straßenbau zur Verfügung stellen. Es fehle einfach am Geld, um die Lücken in der Ost-West-Verbindung zwischen Straßburg und Tübingen zu schließen. Insgesamt machte Würtenberger wenig Hoffnung auf eine zügige Realisierung des 100-Millionen-Projekts Talstadtumfahrung, das in Konkurrenz mit anderen nicht weniger dringlichen Straßenbauprojekten im Regierungsbezirk stehe. Er machte deutlich, dass die lang ersehnte Talstadtumfahrung frühestens in zehn bis 15 Jahren kommen wird. Schramberg sei aufgrund der Topografie „nicht der einzige Riesenbrocken, aber der schwierigste“. Das Ziel sei, noch einmal „kritisch auf die Kosten zu schauen“ und die Planung weiter voranzutreiben.

Zudem signalisierte er, für neue Finanzierungsmöglichkeiten, wie sie auch der Geschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Thomas Albiez, forderte, offen zu sein. „Die Verkehrswege passen so gar nicht zur Wirtschaftskraft der Region“ so Albiez, der langfristig Schaden hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung befürchtete. Dem stimmte der Regierungspräsident zu „Gerade der Südwesten des Südwestens sei beim Straßenbau deutlich benachteiligt“.

Würtenberger sicherte dennoch seine uneingeschränkte Unterstützung des Projekts Talstadtumfahrung zu. Zinell und Landrat waren sich einig, im neuen Regierungspräsidenten einen Partner zu haben, auf dessen volle Unterstützung sie vertrauen können.

Neuer Regierungspräsident Würtenberger zu Gast in Schramberg


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