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Tierschutzverein braucht Unterstützung

Der Tierschutzverein Schramberg und Umgebung ist dringend auf Hilfe angewiesen. Neue Mitstreiter für die vielfältigen Ziele zum Wohle der Tiere werden gesucht. Derzeit mangelt es an Mitgliedern insbesondere aber an aktiven Mitgliedern, die bereit sind, eine der Arbeiten zu übernehmen – beispielsweise einen Tag in der Woche oder auch nur im Monat die Katzen in der Katzenauffangstation zu versorgen, eine Pflegestelle anzubieten, Fahrten zum Tierarzt zu übernehmen, ein Beratungstelefon anzubieten oder die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins zu übernehmen, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Derzeit betreibt Robert Otto, der Vereinsvorsitzende, zusammen mit seiner Ehefrau Marion das Katzenhaus beim Meierhof in Alleinregie. Das bedeutet täglich mindestens eine Stunde Arbeitsaufwand- Füttern, Putzen, Pflegen und dies auch am Wochenende und in Urlaubszeiten. Außerdem hat das Ehepaar auch immer noch Katzen zu Hause zu versorgen, die sich beispielsweise nicht mit den anderen Katzen im Katzenhaus vertragen. Dazu kommen Fahrten zum Tierarzt, Telefonate, Einkäufe und vieles mehr. Der Verein ist natürlich auch über eine passive Mitgiedschaft oder einmalige Spenden sehr dankbar. „Die Arbeit muss dringend auf mehrere Schultern verteilt werden“, so Gerhard Käfer, Landesvorsitzender des Tierschutzvereins in Baden-Württemberg, der zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Zinell das Katzenhaus besuchte und sich die Probleme wie auch die schönen Seiten der Betreuung der Tiere durch das Ehepaar Otto schildern ließ. Der Landesvorsitzende kündigte eine Sitzung im Juni an, um den Tierschutzverein auf eine breitere Basis zu stellen. Der Vorsitzende Robert Otto wird bei dieser Mitgliederversammlung aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Vorsitzender kandidieren.

Gerhard Käfer, OB Dr. Zinell und Kätzle
Gerhard Käfer, OB Dr. Zinell und eine etwas verängstigte Katze

Gesetzlich zuständig für Fundtiere ist die Gemeinde oder Stadt, in der die Tiere gefunden werden. Die Gemeinde muss einen Monat lang für die Versorgung und wenn nötig auch für die tierärztliche Versorgung aufkommen. Wenn der Besitzer bis dahin nicht gefunden werden kann, gilt das Tier danach nicht mehr als Fundtier, so dass der Tierschutzverein auf eigene Kosten für das Tier sorgt und sich um die Vermittlung in andere Hände bemüht. „Wir sind dankbar, dass wir mit dem Tierschutzverein kooperieren können“. Der Oberbürgermeister hofft deshalb, dass in Schramberg und Umgebung Menschen gefunden werden können, die sich dieser sinnvollen Aufgabe annehmen.

Wer die Arbeit des Vereins unterstützen möchte oder sich für ein Fundtier interessiert kann sich bei Familie Otto (Telefon 0 74 22 / 14 95) beim Landesvorsitzenden des Tierschutzvereins in Karlsruhe, Gerhard Käfer, Telefon 07 21 / 70 45 73, oder bei Peter Weisser, Leiter des Fachbereichs Recht und Sicherheit bei der Stadt Schramberg, Telefon 0 74 22 / 29-291, melden



Die Katzenauffangstation

Die Stadt Schramberg hat dem Tierschutzverein den ehemaligen Kindergarten Beim Meierhof 3 als Katzenhaus zur Verfügung gestellt. Das Katzenhaus verfügt jetzt über zwei Räume, in dem je maximal acht Katzen untergebracht werden können. Wer sich das Haus ansehen möchte oder in Erwägung zieht, sich eine Katze anzuschaffen, findet täglich zwischen 17 und 18 Uhr das Ehepaar Otto als Ansprechpartner im Katzenhaus vor. Außerdem gibt es noch zwei Boxen, allerdings im Freien, in dem auch mal ein Hund ein oder zwei Tage versorgt werden kann. Hunde können jedoch nicht über längere Zeit im Katzenhaus bleiben. Allen Interessierten vermittelt der Verein eine gesunde, geimpfte und kastrierte Katze!

Katzenauffangstation
Katzenauffangstation Beim Meierhof 3 im ehemaligen Kindergarten


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