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Innenminister Rech sichert der Stadt Unterstützung der Talstadtumfahrung zu - Experten des Innenministeriums suchen Möglichkeiten zur Kostensenkung

Heribert Rech, der Innenminister von Baden-Württemberg, machte bei seiner Rundfahrt durch den Landkreis mit Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel, auch Halt in Schramberg. Oberbürgermeister Dr. Zinell begrüßte den Minister sowie Landrat Michel und Dieter Kleinmann, MdL, im Tagungsraum der Autosammlung Steim und schilderte noch einmal kurz das Projekt Talstadtumfahrung. Anwesend waren auch Dr. Hans-Jochem Steim als „Hausherr“, Günter Philipp, Sprecher der Bürgerinitiative Talstadtumfahrung sowie Vertreter der Gemeinderatsfraktionen, Paul Flaig, Hans-Jörg Fahrner und Franz Rapp. Alle waren sich einig, dass die Querspange zwischen Rheintal und Bodensee bzw. Raum Stuttgart von europäischer Bedeutung sei und der Ausbau für den Verkehr zwischen Ost und West, aber auch für die heimische Wirtschaft notwendig. Rech lobte die Vereinigung der Gemeinden zwischen Offenburg und Balingen, die „Notgemeinschaft Kinzigtal-Schwarzwald-Zollernalb“, dessen Sprecher Landrat Michel ist, als wichtigen Beitrag.

Diskussionsrunde zur Talstadtumfahrung



Günter Philipp, der Sprecher der Bürgerinitiative, machte die enorme Belastung für die Anlieger und die Zunahme insbesondere des Schwerverkehrs deutlich. Philipp stellte den Bau der dritten Spur, die die neueste Planung des Regierungspräsidiums vorsieht, und damit die enorme Verteuerung des Projekt, in Frage. Er bat den Minister um Überprüfung und um Unterstützung.

Der Innenminister zeigte sich beeindruckt vom Sachverstand Philipps und der konstruktiven und unermüdlichen Arbeit zugunsten des Projekts Talstadtumfahrung. Er nahm Stellung zu der Frage, wie es nun nach der Erstellung des Richtlinienentwurfs weiter gehen werde und lobte den Beitrag der Stadt, die die Vorfinanzierung des Landschaftspflegerischen Begleitplans übernommen hat.

Der Entwurf würde dem Innenministerium nun zur Genehmigung vorliegen und solle baldmöglichst an das Bundesverkehrsministerium zur Genehmigung geleitet werden.

Davor müsse aber die Kostenschätzung unbedingt noch überarbeitet werden. Es müsse nach Einsparmöglichkeiten gesucht werden. Der 3-spurige Ausbau, der zu einer Kostensteigerung auf über 100 Mio Euro geführt habe, verschlechtere das Kosten-Nutzen-Verhältnis deutlich und damit die Chancen, bei der nächsten Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans in den vordinglichen Bedarf aufgenommen zu werden. Die Experten des Innenministeriums würden jetzt alle Möglichkeiten zur Minimierung der Kosten prüfen. Dies solle bis Jahresende erfolgen. Rech betonte, dass diese aus seiner Sicht zwingend notwendige Überprüfung zu keiner Zeitverzögerung des Projekts führen werde, also keine Zeit verloren ginge.

Besuch in der Autosammlung Steim
Gastgeber Dr. Steim, Innenminister Rech, Landrat Dr. Michel, MdL Dieter Kleinmann, OB Herbert O. Zinell bei der Besichtigung der Autosammlung Steim.


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