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"Letztes Wort" zur Fasnet 2008 haben die Narrenfrauen

„Männer würden Frauen gern das letzte Wort lassen, wenn sie sicher sein könnten, dass es wirklich das letzte ist.“

Mit diesem Zitat aus einem Büchle begrüßte der OB am Dienstagnachmittag die ca. 38 anwesenden Narrenfrauen zum traditionellen Narrenfrauenkaffee im Rathaus. Wie lange es diese Tradition bereits gibt, konnte auch seine ehemalige Sekretärin, Irmgard Braunschweiger, nicht genau sagen. OB Dr. Zinell erinnerte daran, dass die Initiative zu diesem Treffen von der mittlerweile verstorbenen Ehrenbürgerin Ursula Plake ausging. Er bedankt sich bei allen anwesenden Frauen für deren großes Engagement, speziell auch im Hinblick auf Organisation und Durchführung der Saalfasnet. Er zeigte sich froh darüber, dass die diesjährige Fasnet ohne Zwischenfälle und Schlägereien in bester Stimmung und bei bestem Wetter über die Bühne ging. Er schloss in seinen Dank auch die leider aus terminlichen Gründen nicht anwesenden Frauen aus Heiligenbronn und Tennenbronn mit ein. Natürlich war auch die sehr kurze Fasnetszeit Thema. OB Dr. Zinell erinnerte daran, dass bereits im Rahmen des Weihnachtsmarktes Brezelbändel verkauft wurden. Sein Dank galt auch dem Vorbereitungsteam um Frau Roth für die perfekte Vorbereitung des Treffens.

Anschließend ließ es sich das Stadtoberhaupt nicht nehmen, gemeinsam mit seiner Ehefrau Ruth Zinell und seiner Sekretärin Kaffee und Kuchen persönlich zu servieren. Seine multifunktionalen Fähigkeiten zeigten sich auch bei der Betreuung des ebenfalls anwesenden kleinen Elfernachwuchses.

Doch auch die anwesenden Narrenfrauen waren nicht untätig und nicht mit leeren Händen gekommen. Ingrid Dold, die Frau des Schramberger Zunftmeisters Hubert „Hubbe“ Dold, ließ die „rekordverdächtige“ Fasnet 2008 in Reimform nochmals Revue passieren. Diverseste Verletzungen im Rahmen der Zunftball-vorbereitung nahm sie ebenso auf die Schippe wie das Fasnets-dauerthema „Bauer sucht Frau“. „Hot noch Aschermittwoch d’Bauer no koa Frau in seira Kista, muss er da Stall halt selbst ausmischda“. Auch die omnipräsenten gelben Schals der Narrenzunft waren ein großer Renner und wurden von ihr erwähnt. Fazit: Es war schee. Als Geschenk übergaben die Talstadt-Damen dem OB ein Bild des Rathausplatzes mit Wohnwagen und ernannten ihn mit Originalmütze zum ersten Platzwart.

Frau Ganter vom Sulgen erläuterte u.a. das Malheur mit dem Auswurfmaterial beim Umzug in der Talstadt. Dass ein gewisser Zunftmeister Dold und ein gewisser Elfer Neudeck ihre Finger im Spiel hatten deutete sie zwar an, richtige Beweise hatte sie aber auch nicht. Als Geschenk bekam der OB jedenfalls Auswurfmaterial und Brezeln, die ihm das Jahr über bis zur nächsten Fasnet halten müssten.

Ganz geschickt machten es die Damen aus Waldmössingen um Zunftmeistersgattin Brigitte Erath. Sie ernannten den OB ganz offiziell zum Schirmherrn des Waldmössinger Narrentreffens vom 06. – 09.02.2009, und zwar mit Ernennungsurkunde und eigenem Schirm.

Schirmherr

Bevor Astrid King dem OB im Namen der Da-Bach-na-Fahrer einen Blumenstrauß überreichte und nochmals betonte dass sie nicht die Hardter Katze im Schlauchboot (siehe Bildergalerie Bachnafahrt 2008) gewesen ist, wurden die Anwesenden von den Scheene Bronnerle zum aktiven mitmachen, mitsingen und mitschunkeln aufgefordert. Zu der Melodie „My Bonnie“ hatten die Gäste aus dem „schönsten Ortsteil“ eine Schunkel-Gymnastik zusammengestellt. Alle machten mit und zeigten sich so kurz nach der Fasnet bereits wieder erstaunlich fit beim Schunkeln.

Fazit von OB und Gästen: Die nächste Fasnet kann kommen. Wir sind gerüstet.


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