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"Forum Schloss" am 13.10.2008 zum Thema Kriminalität

Mit dem Thema Kriminalität, insbesondere mit Jugendkriminalität und Jugendstrafvollzug, beschäftigt sich die nächste Auflage in der Veranstaltungsreihe „Forum Schloss“. Am Montag, den
13. Oktober 2008 wird um 19.30 Uhr in der Ganztagesschule der Graf-von-Bissingen-Schule
der Leiter der Jugendvollzugs-anstalt Adelsheim, Dr. Joachim Walter zu Gast in Schramberg sein. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Bilder von Jugendlichen, die in einem U-Bahnhof einen älteren Mann erbarmungslos niedergeschlagen haben und Nachrichten von Kindern und Jugendlichen, die bereits mehr als 30 Straftaten auf dem Kerbholz haben, waren in jüngerer Zeit Anlass, dass die Themen Jugendkriminalität und Jugendstrafvollzug sehr stark und vor allem auch sehr emotional in der Öffentlichkeit diskutiert worden sind. Dabei wurden teils auch konkrete Forderungen nach einer Verschärfung des Jugendstrafrechts und der Form des Jugendstrafvollzugs gefordert. Angesprochen wurden dabei Erziehungscamps nach dem Beispiel amerikanischer Boot-Camps. Der Leiter der Jugendvollzugsanstalt Adelsheim, der zweitgrößten Jugendstrafanstalt in Deutschland, Dr. Joachim Walter, hat in der Phase der heißen Diskussionen einen wesentlichen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion geleistet. Dabei kann er aus jahrzehntelanger Erfahrung sprechen: Der 64-jährige Jurist, der zuvor als Rechts- und Staatsanwalt gearbeitet hat, ist seit mehr als 35 Jahren im Justizvollzug – vor allem im Jugendstrafvollzug – tätig. Durch zahlreiche Fachveröffentlichungen zum Thema Jugend-strafrecht und Jugendstrafvollzug hat sich Dr. Walter bundesweit einen Namen gemacht. Die Jugendvollzugsanstalt Adelsheim, die Dr. Walter leitet, hat 461 Haftplätze und 30 Plätze in den Projekten „Jugendstrafvollzug in freier Form“ in Creglingen und Leonberg. Sie ist das zentrale Jugendgefängnis des Landes Baden-Württemberg.

Forum Schloss will Information zu einem emotionsbeladenen Thema bieten, und eine sachliche Diskussion verschaffen. Es soll aber auch die Frage der Kriminalprävention in den Blick genommen werden, um Handlungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

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