Navigation anzeigen
  • Seite drucken
  • Lage & Anfahrt
  • Facebook
  • Youtube

Unsere Stadt

Aktuelles & Service

Regierungspräsident überbringt OB Dr. Zinell persönlich Richtlinienentwurf zur Talstadtumfahrung

Durch den Besuch des scheidenden Regierungspräsidenten
Dr. Sven von Ungern-Sternberg ist die Stadt Schramberg auf dem Weg zur Talstadtumfahrung einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Der Regierungspräsident überreichte gestern in der Sitzung des Gemeinderats den RE-Entwurf für die Ortsumfahrung Schramberg.

Dem Regierungspräsidenten Dr. von Ungern-Sternberg, der in Kürze aus dem Amt scheidet und somit zumindest dienstlich zum letzten Mal Schramberg besucht hat, sowie Dr. Johannes Dreier, ebenfalls Regierungspräsidium Freiburg, und Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel wurde in Tennenbronn ein ganz besonderer, badischer Empfang geboten. Dieter Kirsch und Frieder Wezel, spielten dem Regierungspräsidenten das Badner Lied auf ihren Alphörnern, umrahmt von den beiden Trachtenträgerinnen des Akkordeonvereins Tennenbronn Susanne Günter und Alice Bantle. „Noch nie habe ich das Badner Lied auf Alphörnern gespielt gehört“, freute sich von Ungern-Sternberg über den badischen Empfang.

Auf dem Remsbachhof in Tennenbronn

Nach einem nichtöffentlichen Gespräch des Regierungspräsidenten, des Landrats und Oberbürgermeisters Dr. Zinell in der Stube des Remsbachhofes galt das Interesse des Regierungspräsidenten der Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Tennenbronn. Mit dabei waren auch die Kreisräte Schramberg, die Fraktions-vorsitzenden des Gemeinderats Schramberg, OB-Stellvertreter Banholzer und Vertreter der Verwaltung. Von Ungern-Sternberg zeigte sich sehr interessiert an der Führung durch die Schule durch Rektor Nöhre und Andreas Krause, die die inzwischen abgeschlossene Anbaumaßnahme und die bevorstehende General-sanierung um rund 3,5 Mio Euro erläuterten.

Danach besuchten die Gäste die Autosammlung Steim, durch die Dr. Hans-Jochem Steim mit Unterstützung seines Sohnes Hannes Steim persönlich führte. Der Regierungspräsident freute sich, dass er damit die aufgrund anderer Termine verpasste Gelegenheit bei der Einweihung des Museums nachholen konnte.

Regierungspräsident und Landrat zusammen mit den neuen Ehrenbürger Dr. Ing. Steim

Ab 18 Uhr folgte dann die öffentliche Sitzung des Gemeinderats, in der Dr. Sven von Ungern-Sternberg den RE-Entwurf für die Talstadtumfahrung dem Oberbürgermeister übergeben konnte, ein sicherlich für die Stadt bedeutsames Ereignis. Der Einladung zu dieser großen Stunde folgten auch die Landespolitiker Stefan Teufel (CDU) und Dieter Kleinmann (FDP), die sich intensiv für das Projekt eingesetzt haben. Die Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises, auf deren Unterstützung Schramberg ebenfalls stets zählen konnte, ließen sich wegen anderer Termine entschuldigen. Der Regierungspräsident betonte das sehr gute Verhältnis zur Stadt Schramberg und dem Landkreis Rottweil, insbesondere weil „die Chemie stimme“ mit OB Dr. Zinell und dem Landrat Dr. Michel. Er freue sich, dass er am Ende seiner Amtszeit den Richtlinienentwurf der „Variante Heß 2“, benannt nach dem Trassenfinder Horst Heß, den wichtigen Meilenstein zur Realisierung des Projekts, nach mindestens 25 Varianten und Untervarianten, an die Stadt Schramberg übergeben könne. Der RE-Entwurf müsse jetzt noch von Bonn bzw. Berlin genehmigt werden, so dass dann auf dieser Grundlage das Planfeststellungsverfahren gemacht werden könne.
Bevor Oberbaurätin Sabine Klumpp die Trasse im einzelnen vorstellte (Kreisverkehr im Schiltachtal Nähe Schrotthandlung Wöhrle, 1. Tunnel, freie Strecke im Eselbachtal, 2. Tunnel, Kreisverkehr Glasbachkurve), eröffnete der Regierungspräsident der Stadt und den Gästen noch eine Neuigkeit: Das Regierungspräsidium habe sich entgegen der bisherigen Planungen eines zwei-streifigen Straßenführung für eine drei-streifige Variante entschieden d.h. bergauf sollte die Straße zweispurig ausgebaut werden, um das Überholen von LKWs zu ermöglichen. Nur so würde die Umfahrung auch von den Autofahrern genutzt. Man rechne allerdings mit Kosten von rund 100 Mio Euro.

OB Zinell dankte dem Regierungspräsidenten für seinen Einsatz für das Projekt Talstadtumfahrung. Mit dem heutigen Tag habe die Stadt wieder die Möglichkeit in den sogenannten vordringlichen Bedarf zu kommen. Er bat um weitere Unterstützung der Politiker für die sicherlich sinnvolle 3-streifige Variante und bedankte sich für die bisherige wertvolle Hilfe, auch bei den Fraktionen des Gemeinderats. Er hoffe auf gute Gespräche mit Aichhalden und den dort Betroffenen.

OB Dr. Zinell und Regierungspräsident von Ungern-Sternberg

Auch die Abgeordneten Stefan Teufel und Dieter Kleinmann drückten noch einmal ihre Freude über das Erreichte aus und versicherten weitere Unterstützung. Teufel zeigte sich aufgrund der steigenden Steuereinnahmen und zusätzlichen Einstellungen von 60 Mio Euro für den Straßenbau für das Jahr 2008 zuversichtlich. Landrat Dr. Michel, Sprechr dr „Notgemeinschaft Querspange Kinzigtal“, betonte, dass der Straßenbau Aufmerksamkeit brauche. Deshalb sei die Notgemeinschaft, damit eine überörtliche und überparteiliche Zusammenarbeit für den Lückenschluss der Querverbindung Ost-West vom Kinzigtal bis Balingen sehr hilfreich. Die Talstadtumfahrung sei nicht nur ein lokales Anliegen. Für die Bürgerinitiative dankte Günter Philipp dem Regierungspräsidenten. Zinell dankte den beiden Sprechern der Initiative Richard Singer und Günter Philipp für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Geduld.

Herr Philipp und Regierungspräsident von Ungern-Sternberg


Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK