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Busfahren innerhalb des ganzen Stadtgebiets deutlich billiger! Einsparungen bei Einzelfahrt zwischen rund
15 und 45 %

Stadt und Kreis erhoffen sich mit Subventionierung bessere Nutzung des Personennahverkehrs innerhalb des Stadtgebiets

Zum Fahrplanwechsel am vergangenen Wochenende wurde die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs im Stadtgebiet Schramberg deutlich günstiger. Der einheitliche Stadtzonen-Tarif, Zone 0, wurde auf alle Stadtteile ausgeweitet unabhängig von der Entfernung.

Für die Fahrgäste, die den Stadtzonen-Tarif für ihre Fahrstrecke bisher noch nicht nutzen konnten, bedeutet dies eine Preissenkung von 20 Cent je Einzelfahrt (bisheriger Preis 1,50 Euro, neuer Preis 1,30 Euro) und für die Fahrtstrecke nach Waldmössingen sogar eine Preissenkung von 1,10 Euro (bisheriger Preis 2.40 Euro, neuer Preis 1,30 Euro). Bei den Tageskarten werden bei allen Stadtteilen außer Waldmössingen 40 Cent eingespart (bisheriger Preis 2,90 Euro, neuer Preis 2,50 Euro), für Waldmössingen gilt eine Preissenkung von 2,10 Euro. Für jede Monatskarte für Erwachsene bedeutet diese Tarifänderung eine Preissenkung von 9,00 Euro für alle Stadtteile (bisheriger Preis 40 Euro, neuer Preis 31,00 Euro). Bei den Schülermonatskarten für die betroffenen Fahr­strecken sinken die von den Eltern zu entrichtenden Eigenanteile ebenso auf das Stadtzonen-Niveau ab.

Die Preissenkung wird durch Vereinbarungen des Verkehrsverbundes Rottweil (VVR) mit den Städten und dem Landkreis ermöglicht, die die Einnahmeausfälle der Verkehrs-unternehmen übernehmen. Die Stadt Schramberg geht von Einnahmeausfällen des VVR von über 41.000 Euro jährlich aus und ist bereit, einen Anteil von rund 26.000 Euro zu tragen. Der Kreis trägt einen Anteil am Einnahmeausfall des VVR in Höhe von rund 15.000 Euro. Die seit Anfang 2007 gebildete interfraktionelle Arbeitsgruppe des Gemeinderats Schramberg hat sich zum Ziel gesetzt, den öffentlichen Personennahverkehr in der Stadt zu verbessern. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, die prognostizierten Fahrpreisausfälle und die Eigenanteilsausfälle zu übernehmen. Mit dieser Subventionierung erhofft sich der Gemeinderat eine stärkere Nutzung der Busangebote innerhalb des Stadtgebiets. Der günstige Stadtzonen-Tarif für alle Stadtteile soll angesichts der Klimaschutzdiskussion und der hohen Kraftstoffpreise motivieren, auf die Benutzung des eigenen Autos zu verzichten und den ÖPNV vermehrt zu nutzen.

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