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Eine Uhr für die Ewigkeit

Zum Abschluss der Ausstellung „Elektrische Uhren“ sind alle Uhren- und Technikinteressierte zu einer Autorenlesung eingeladen. Am Sonntag, den 9. September 2007, um 19.00 Uhr im Stadtmuseum (Schramberg-Talstadt im Schloss) wird der Autor des Buches „Eine Uhr für die Ewigkeit“ Gottfried Zurbrügg aus seinem Buch lesen. Der Eintritt ist frei.

Ein Meisterwerk der Technik hat der Uhrmacher Carl Julius Späth zwischen 1880 und 1896 geschaffen: Seine astronomische Uhr wurde dereinst von Kaiser Wilhelm mit „allerhöchster Anerkennung“ bedacht und ist noch heute im Rastatter Stadtmuseum zu bewundern. Die tragische Geschichte um die Konstruktion der Uhr und das Schicksal ihres Schöpfers hat Gottfried Zurbrügg aus Zell am Harmersbach detailliert und lebendig nachgezeichnet.

Zurbrüggs Roman „Eine Uhr für die Ewigkeit“, der im Casimir Katz Verlag, Gernsbach erschienen ist, stützt sich auf das Tagebuch Späths (1838-1919) und ist als Ich-Erzählung angelegt. Intensiv hat sich Zurbrügg mit dem „Eigenbrötler“ Späth auseinander gesetzt und ging der Frage nach „War Späth ein schizophrener Tüftler, der seine Familie ruinierte, oder ein verkanntes Genie?“. Seine Zeitgenossen im bäuerlichen Milieu des 19. Jahrhunderts hielten Späth jedenfalls für verrückt, denunzierte ihn und sorgte dafür, dass er für zwei Monate im „Irrenhaus“ landete. Späth „revanchierte“ sich anschließend mit der Schaffung der genialen Uhr, die den Vergleich mit der berühmten Uhr im Straßburger Münster nicht zu scheuen brauchte. Der spannend geschriebene Roman fasziniert nicht nur Heimatfreunde sondern alle, die sich für Uhren und Technik-geschichte begeistern können.

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