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Zukunftswerkstatt Tennenbronn

Etwa 30 Bürgerinnen und Bürger machen sich ab heute Abend im Rahmen der Zukunftswerkstatt Tennenbronn Gedanken über die weitere Entwicklung ihres Dorfes. Die Zukunftswerkstatt beginnt heute um17.00 Uhr in der Grund- und Hauptschule Tennenbronn. Bürgerinnen und Bürger, die sich noch spontan zur Teilnahme entschließen, sind herzlich willkommen.

“Wer den Hafen nicht kennt, zu dem er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger“ zitiert Oberbürgermeister Dr. Zinell den römi-schen Philosophen Seneca. Daher habe man den Ortschaftsrat in Tennenbronn in seinem Vorschlag unterstützt, ähnlich wie in Schramberg einen Leitbildprozess zu führen. Die Bürger hätten in der Eingemeindungsdiskussion gezeigt, dass ihnen die Entwicklung ihres Dorfes nicht gleichgültig sei. Unabhängig von der jeweiligen Haltung der einzelnen sei viel Engagement in die Diskussionen ein-gebracht worden. Dieses kommunalpolitische Interesse solle nun auch genutzt werden, um über einen Leitbildprozess positive Ent-wicklungen in Tennenbronn anzustoßen.

Anders als in Schramberg soll dies in komprimierter Form geschehen. Nach der Planung soll unter professioneller Anleitung in drei Tagen ein „Kursbuch“ mit Aussagen entstehen, wie sich Tennenbronn in den Bereichen Tourismus, Naherholung, Natur, Landschaft, Umwelt, Wohnen, Arbeiten, Infrastruktur, Versorgung, Vereine, Sport, Kultur, Jugend, Familie und Senioren entwickeln sollte. Für die Moderation der Veranstaltung konnte die Stadt Dr. Christine Grüger mit ihrem Team gewinnen, die durch ihre Arbeit in anderen Städten und Gemeinden sehr viel Erfahrung einbringen kann. Frau Dr. Grüger hat sich durch Interviews mit Bürgerinnen und Bürgern in Tennenbronn aber auch durch intensives Studium zur Verfügung gestellter Akten sehr intensiv mit dem Ort beschäftigt.

In der Zukunftswerkstatt soll zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht werden. „Zukunft hat Herkunft“ stellt Frau Dr. Grüger klar. Die Besonderheiten des Ortes müssen erfasst und auch bei den Leitbildern berücksichtigt werden. Auf der Basis der Bestandserhebung sollen Stärken aber auch Schwächen des Ortes beschrieben werden. In einem weiteren Schritt werden dann am morgigen Samstag ab 10 Uhr Zukunftsvisionen entwickelt. Hierzu werden thematisch sortierte Arbeitsgruppen gebildet. Wichtig ist es, so Frau Dr. Grüger, Leitziele auch zu gewichten. Im nächsten Schritt schließlich sollen dann konkrete Projektideen entwickelt werden, damit auch Konkretes aus dieser Zukunftswerkstatt entstehen kann.

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