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"Endlich ein Ort zum Trauern"

An diesem Freitag ist es soweit: das „Frühchenfeld“ auf dem Waldfriedhof der Schramberger Talstadt wird nun offiziell eingeweiht. Eine Initiativgruppe von Ärzten und Hebammen des Kreiskrankenhauses Schramberg, Seelsorgern und engagierten Menschen hat zusammen mit der Stadt Schramberg einen solchen Ort des Abschieds geschaffen.

Während seiner Zeit als Krankenhausseelsorger hat Hans-Peter Mattes, jetzt Tuttlingen, gespürt, wie schwer es ist, wenn Eltern den Verlust des eigenen Kindes verarbeiten müssen. Tatsache ist dann, dass es nach dem Gesetz keine Bestattungspflicht für tot geborene Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm gibt. Ein Ort der Trauer kann da aber wirklich helfen. Ein Ort, an dem die Eltern ihren Schmerz zulassen dürfen, an dem sie auch für die Außenwelt deutlich machen können: es ist wahr, wir hatten ein Kind, auf das wir gehofft haben und so plötzlich loslassen mussten.

Friedhofsmitarbeiter beim Aufstellen des Grabmales
Mitarbeiter des Friedhofes beim Aufrichten des Grabmales

Seit dem Frühjahr 2005 fanden dort bereits fünf Bestattungen statt.
Besonders ist man natürlich auf die Gestaltung des Grabmales durch den bekannten Rottweiler Künstler Tobias Kammerer gespannt. Die Aufrichtung ist pünktlich zur Einweihung abgeschlossen. Das Kunstwerk ist als Herz aus Bronze auf einem steinernen Sockel konzipiert, an dem die Eltern auf Wunsch den Vornamen ihres Kindes anbringen lassen können. Es wurde mit Unterstützung zahlreicher Spender, durch die Kunststiftung der Kreissparkasse im Landkreis Rottweil und der Stadt Schramberg finanziert.

Die Feier am Freitag mit Texten der Besinnung, Musik und Begegnung beginnt um 17 Uhr.

Wer die Initiative noch gerne unterstützen möchte, kann dies unter dem Stichwort „Grabstätte für Frühchen“ auf dem Spendenkonto der Stadt Schramberg mit der Kontonummer 50 00 98,
Bankleitzahl 642 500 40, bei der Kreissparkasse Schramberg, tun.


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