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Stadtnachrichten 2019

Fälle von Fuchsräude im Raum Schramberg entdeckt


Hundebesitzer in Schramberg sollten ihre Vierbeiner unbedingt an die Leine nehmen

Im Raum Schramberg, insbesondere rund um Tennenbronn, wurden Füchse gefunden, die von der Fuchsräude befallen sind. Deshalb ergeht die Bitte an alle Hundebesitzer, ihre Tiere unbedingt an der Leine zu führen, da es sich um eine ansteckende Hautkrankheit mit Schuppenbildung, Juckreiz und Pusteln handelt.

Da die befallenen Wildtiere ihr Fell scheuern und sich wälzen, um die Schmarotzer loszuwerden, verbreiten sie die Milben auf Gras, an Baumstämmen, Balken oder Steinen. Die Scheuerplätze riechen dann nach Fuchs und ziehen frei laufende Hunde magisch an. Die Haustiere fangen sich so die Parasiten ein.

Die Krankheit ist für Hund oder Katze zwar nicht lebensbedrohlich ist, macht aber eine Behandlung erforderlich. Die Milbe kann beim Menschen als sogenannter „Fehlwirt“ die Hauterkrankung Pseudokrätze verursachen. Meistens klingen die Symptome beim Menschen nach der Behandlung des Hundes ab und verschwinden.

Es wird deshalb allen Hundebesitzern dringend geraten, ihre Vierbeiner an die Leine zu nehmen. Darf der Hund frei herumlaufen, ist die Gefahr einer Ansteckung wesentlich größer.

Wer einen befallenen Fuchs findet, wird gebeten, dies dem Polizeirevier Schramberg, 07422/27 010, den Ortsverwaltungen Tennenbronn 07729/92 600 oder Waldmössingen 07402/9109 566 oder dem Bürgerbüro im Rathaus 07422/29 215 zu melden, damit die Jagdpächter informiert werden können.

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