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1. Spatenstich im neuen Wohnbaugebiet Schoren-Süd

Am Mittwoch um 11 Uhr nahm eine beachtliche Zahl von Gemeinde-räten und am Umlegungsverfahren Beteiligten auf Einladung von
OB Dr. Zinell und dem Leiter des Fachbereichs Recht und Sicherheit, Uwe Brodbeck, am 1. Spatensicht für das Wohnbau-gebiet Schoren-Süd im Bereich der Panoramastraße in Schramberg -Sulgen teil. Der Oberbürgermeister, die Vertreter aus dem Gemeinderat, aus dem Umlegungsausschuss, die Vertreter des Vermessungsamts, der Verwaltung und der Firma Gebrüder Bantle aus Bösingen, die den Zuschlag für die Erschließungsarbeiten erhalten hat, insgesamt rund 25 Gäste, stießen bei strahlendem Wetter mit einem Glas Sekt auf den Beginn der Erschließungs-arbeiten an.

Mit dem 1. Spatenstich können die Erschließungsarbeiten beginnen bzw. sind bereits am Morgen des symbolischen Bauauftakts begonnen worden. „Jetzt darf keine Zeit mehr verloren werden“, so Zinell, damit im Sommer 2008 die Häuslebauer beginnen können.

Spatenstich Schoren Süd am 02 Mai 2007
1. Spatenstich Schoren-Süd bei strahlendem Sonnenschein
 
Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken ist in Schramberg zweifellos vorhanden. Dies zeigt auch die Liste von Interessenten, die beim Eigenbetrieb Wirtschaftsförderung geführt wird. Da die Grundstückspreise noch nicht kalkuliert werden konnten und damit die Grundstücke noch nicht verkauft werden können, werden alle Interessenten gebeten, sich in diese Bewerberliste eintragen zu lassen. Die Mitarbeiter des Eigenbetriebs Wirtschaftsförderung stehen für alle Fragen gerne zur Verfügung.

Mit diesem großen und sehr attraktiven Wohnbaugebiet mit Blick auf den Schwarzwald und die Schwäbische Alb, das unter-schiedlichste Bauformen zulässt, kann die Nachfrage nach Eigenheimen für viele Jahre in Schramberg befriedigt werden. Im gesamten Baugebiet sind 48 freistehende Eigenheime, 62 Doppelhauseinheiten, 55 Reihenhaus- und Hausgruppeneinheiten, 114 Wohneinheiten in Geschossbauten, also Gebäude von ein- bis viergeschossig, geplant. Das größte Wohnbaugebiet der Stadt Schramberg wird also für die nächsten 10 bis 15 Jahre Platz für rund 1000 Einwohner bieten. Für die Erschließung des ersten Bauabschnitts wird mit Kosten von rund 2,5 Mio Euro gerechnet.

Allein im 1. Bauabschnitt des Baugebiets, dessen Erschließung im Sommer 2008 abgeschlossen sein wird, verfügt die Stadt über 61 Bauplätze, darunter fünf Geschossbauplätze und ein Grundstück für einen Kindergartenneubau. Insgesamt werden im ersten Bauab-schnitt 75 Baugrundstücke erschlossen. Die Bebauungs-möglichkeiten reichen von 18 freistehenden Einzelhäusern über
23 Hausgruppenwohnanlagen bis zu 34 Doppelhaushälften, wobei davon auch aus 18 Doppelhaushälften weitere 18 Einzelwohnhäuser - je nach Bedarf - entstehen können.

Durch die gelungene Innnengestaltung des Baugebiets ist eine hohe Wohnqualität gegeben. In diesem überwiegend verkehrsberuhigten, sehr ökologisch ausgerichteten Wohnbaugebiet sind mehrere öffentliche Grünflächen ausgewiesen.

Die Entwicklungsgeschichte Schoren-Süd weist viele Stationen und allerlei Schwierigkeiten auf. Bereits im Jahr 1982 wurde das Wohn-baugebiet Schoren-Süd im Flächennutzungsplan mit 9,0 ha aus-gewiesen, im Jahr 88 mit Erweiterung nach Süden und Westen fortgeschrieben. Im Jahr 1997 erfolgte der erste Bebauungsplan-Aufstellungsbeschluss einschließlich bebauter Flächen "Schorenäcker und Hardtstraße" mit rund 14 ha Rohbaulandfläche und 11 ha Nettobaulandfläche durch den Gemeinderat, später wurde der Geltungsbereich auf 17 ha bzw. 14 ha erweitert. Seit dem Jahr 1992 wurde mit Grundstückseigentümern über den Erwerb durch die Stadt verhandelt, was nicht immer mit einer Einigung und damit dem Ankauf von Grundstücken durch die Stadt endete. Im Jahr 1999 wurde die gesetzliche Umlegung vom Gemeinderat angeordnet, im Jahr 2000 erfolgte der Umlegungsbeschluss durch den Umlegungsausschuss. Ab dem Jahr 2000 wurden parallel zu den Grundstücksverhandlungen und damit dem freihändigen Grundstückserwerb mit dem gesetzlichen Umlegungsverfahren, an dem noch 21 Beteiligte involviert waren, begonnen. Leider konnten die Interessen der Grundstückseigentümer und der Stadt im Um-legungsverfahren nicht in allen Fällen gütlich aufeinander abge-stimmt werden. Das gesetzliche Umlegungsverfahren, das Voraus-setzung für die Erschließung ist, konnte erst vor Kurzem vor der Umlegungskammer des Landgerichts Stuttgart abgeschlossen werden. Zinell bedauert, dass die Stadt und die Grundstück-eigentümer im Umlegungsverfahren nicht in jedem Falle zu einer gütlichen Einigung kamen. Durch diese Auseinandersetzungen sei viel Zeit verloren gegangen, so dass die Erschließung erst jetzt begonnen werden könne.


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