Navigation anzeigen
  • Seite drucken
  • Lage & Anfahrt
  • Facebook
  • Youtube
Stadtnachrichten

Unsere Stadt

Aktuelles & Service

Ein ganz anderes Jahr - JUKS³ Mitgliederversammlung tagt/Vorstand einstimmig entlastet


Ein ungewöhnliches Jahr liegt nicht nur hinter dem JUKS³. Coronabedingt war fast alles anders. Der Vorsitzende des Vereins Thomas Herzog erinnerte an die letztjährige Mitgliederversammlung im Freien und freute sich, dass man sich diesmal wieder in der Mensa des Gymnasiums treffen könne.

Bei allen Widrigkeiten habe das Coronajahr für die Finanzen des Vereins auch etwas Gutes gehabt. „Wir haben ein Polster angelegt.“ Andererseits hätten eben viele wichtige Sachen nicht stattfinden können und deshalb seien die Gelder nicht ausgegeben worden. Herzog begrüßt es, dass der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats dieser Tage zusätzliche Mittel für den Ausbau des Jugend(bau)hauses19 bewilligt habe. Dank des Polsters werde auch der Verein seinen Beitrag leisten.

Der  Leiter des JUKS³, Marcel Dreyer berichtete über die Jahre 2020 und 2021. Zu Beginn des Jahres habe man noch etliche Aktionen und Veranstaltungen abhalten können: Von der Teenie-Fasnet über den Frauentag bis zum Familiennetzwerk und zur Exit-Renovierung: „Wir hatten einen Lauf.“ Den habe dann die Coronapandemie „massiv ausgebremst“.

Das Team habe sich umorientiert und überlegt, welche Bedarfe gibt es? Kinder sollen weiterhin raus kommen. Ein Hilfetelefon mit mehr als 40 Freiwilligen wurde eingerichtet, Menschen die in Quarantäne mussten, versorgt. Die Schulsozialarbeiterinnen und- arbeiter hätten auch Hausbesuche gemacht, um den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Im Sommer habe man mit den Sommererlebnistagen ein Betreuungsangebot für Kinder gemacht. Nur für Schramberger Kinder, wie Dreyer bedauerte. Dieses Jahr und künftig sollten die Angebote auch wieder für Kinder aus dem Umland offen sein.  Er erinnerte an die Spielplatzinitiative mit Kindern aus dem Höfle, die Jugendtreffs im eingeschränkten Betrieb und die Aktion „Weihnachtslichtle“. Wichtig sei auch die Zusammenarbeit mit „Frauen helfen Frauen - Auswege“, denn Gewalt gegen Frauen und Kinder sei nach wie vor „ein Riesenthema“. Auch die Beratungen für Geflüchtete in Präsenz hätten weiter stattgefunden.

In diesen Sommerferien habe es mit den Römerspielen und dem Bauspielpatz wieder vier Wochen Ferienprogramm gegeben, an dem 480 Kinder Teilgenommen hätten. „Und nächstes Jahr gibt es hoffentlich wieder MINI-Schramberg in der ersten Augustwoche.“ In diesem Jahr versuche das JUKS³ einen Neustart. Durch Corona hätten sich die Rahmenbedingungen in vielen Bereichen geändert.

Sybille Brugger fragte, wo die Aktivitäten für die Senioren geblieben seien. Auch diese würden langsam wieder anlaufen, versprach Dreyer. Herzog erinnerte an die Raumproblematik während der Pandemie. So hätten Räume in den Schulen nicht mehr für außerschulische Veranstaltungen bereit gestanden.

Susanne Gwosch berichtete über den Kassenstand.  Gegen Einnahmen von etwa 141.000 Euro standen Ausgaben von etwa 79.000 Euro gegenüber. Weil  viele Aktionen nicht stattfinden konnten waren die Ausgaben so niedrig. Zusammen mit dem Kassenbestand ergab sich so ein  Guthaben von 131.000 Euro. Dieses Geld werde nun teilweise ins Jugend(bau)haus 19 und investiert, um einige Wünsche der Jugendlichen zu erfüllen. Das Rechnungsprüfungsamt habe die Kasse geprüft und keine Beanstandungen gehabt. Stadträtin Barbara Kunst dankte dem Verein und lobte, dass  das JUKS³ trotz Corona versucht habe Kindern und Jugendlichen Angebote zu machen. Die vor ihr beantragte Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder. Der Vorsitzende Herzog bedankte sich bei den Hauptamtlichen, die bei ihren Plänen „oft umswitchen“ mussten: „Das war nicht einfach während Corona.“

Juks

Thomas Herzog und Marcel Dreyer berichten vom Corona-Jahr des JUKS³.      

Foto: him


Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK