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„100 Jahre Frauenwahlrecht – Die ersten Frauen im Schramberger Gemeinderat“


Vortrag am Freitag, 18. Januar 2019, 19 Uhr, Stadtmuseum Schramberg im Schloss

Veranstalter: Frauenbeirat der Stadt Schramberg in Kooperation mit Stadtmuseum und Stadtarchiv
Referentin: Gisela Lixfeld

„100 Jahre Frauenwahlrecht – Die ersten Frauen im Schramberger Gemeinderat“

 
Am 12. November 2018 wurde das Frauenwahlrecht 100 Jahre alt. Das Wahlrecht  – die politische Gleichstellung der Frauen – war der erste Schritt zur staatsbürgerlichen Gleichberechtigung. Bis 1908 war Frauen jede politische Betätigung verboten.
 
Jahrzehntelang hatten die verschiedenen Richtungen der Frauenbewegung für die Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Frauen in Politik und Gesellschaft gekämpft. Auch Schrambergerinnen engagierten sich dafür. Die erste Möglichkeit, Frauen zu wählen, bestand bei der ersten Schramberger Gemeinderatswahl mit Frauenstimmrecht am 25. Mai 1919. Drei Frauen bewarben sich um ein Gemeinderatsmandat. Gewählt wurden Theresia Bantle, Zentrum, und Berta Kuhnt, SPD.
Der Vortrag der früheren Museumsleiterin Gisela Lixfeld basiert auf der Auswertung von Tageszeitungen und Gemeinderatsprotokollen.

Ein kurzer Rückblick in die Zeit nach dem Sturz des Kaiserreichs, führt mit der Ausrufung der Republik verbundene Neuerungen vor Augen, die sich auch im Schramberger Stadtbild zeigen. Anschließend werden die Wahlstrategien der Parteien und die Wahlchancen der Kandidatinnen skizziert. Informationen hierzu finden Interessierte bereits in der neuesten Ausgabe der D‘Kräz Nr. 38.

Ausführlich geht Gisela Lixfeld im Vortrag den Mitwirkungsmöglichkeiten der beiden Gemeinderätinnen in den Ausschüssen des Gemeinderats und der damaligen Stadtpolitik nach. Wofür engagierten sich Berta Kuhnt und Theresia Bantle? Was machten sie anders als ihre männlichen Gemeinderatskollegen? Wie arbeiteten die Rätinnen, die verschiedenen politischen Lagern angehörten, zusammen?

Im letzten Teil des Vortrags geht es um die Bewertung der Gemeinderatsarbeit der Frauen durch die Wählerinnen und Wähler. Zeigt sich Wertschätzung der Tätigkeiten von Berta Kuhnt und Theresia Bantle? Lässt sich das Engagement der Frauen in Stimmen bei der nächsten Gemeinderatswahl 1922 ummünzen? Wie geht es weiter mit Josefine Werner, der nächsten Frau in diesem Gremium?

Weitere Informationen zu diesem Thema



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