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Da-Bach-Na-Fahrt

Urlaub im Schwarzwald

Schwarzwald, Urlaub, Tourismus, Schramberg

Runter kommen sie alle

Man­che be­zeich­nen sie als "etwas ver­rückt", an­de­re als "ziem­lich wa­ge­mu­tig". Die Wahr­heit liegt ir­gend­wo da­zwi­schen. Wenn sich am Fast­nachts­mon­tag um 13 Uhr genau 80 Ka­nal­fah­rer in 40 fan­ta­sie­voll de­ko­rier­ten Zu­bern in die eisig kalte Schiltach stür­zen, be­glei­ten mehr als 20.000 Zu­schau­er ihre Fahrt mit An­feue­rungs­ru­fen wie "furtz-tro­cke" oder "batsch-nass".Die tra­di­tio­nel­le "Da-Bach-na-Fahrt" ist einer der Pu­bli­kums­ma­gne­te der Schram­ber­ger Fas­net, die Zu­schau­er kom­men aus dem ge­sam­ten süd­deut­schen Raum und aus dem be­nach­bar­ten Aus­land. Zahlreiche Feriengäste und Familien im Urlaub im Schwarzwald sind ebenfalls jedes Jahr unter den begeisterten Zuschauern! Neben den Jung­hans-Uh­ren ist die "Da-Bach-na-Fahrt" Schram­bergs be­kann­tes­tes Mar­ken­zei­chen.

500 Meter die es in sich haben

Wo­chen­lang ar­bei­ten die Da-Bach-Nah-Fah­rer an der De­ko­ra­ti­on ihrer Zuber. Dabei wer­den lo­ka­le The­men eben­so auf die när­ri­sche Schip­pe ge­nom­men wie die "große" Po­li­tik. Vom Start am Bus­bahn­hof von Schramberg bis zum Ziel bei der St. Maria Kir­che sind es ge­ra­de mal 500 Meter und die haben es in sich. Meh­re­re Schi­ka­nen sind auf der Stre­cke ein­ge­baut und tra­di­tio­nell neh­men die Da-Bach-na-Fah­rer diese höl­zer­nen Rut­schen ste­hend in ihren Zu­bern. Falls die Zuber ken­tern und zu Bruch gehen, müs­sen die Ka­pi­tä­ne zu Fuß oder im eisig kal­ten Was­ser schwim­mend das Ziel er­rei­chen.

Vorab der Zu­ber­um­zug

Wer die de­ko­rier­ten Zuber in ihrer gan­zen Schön­heit sehen möch­te, soll­te am bes­ten schon am Mon­tag­mor­gen in die Tal­stadt kom­men. Um 10.30 Uhr star­tet der Zu­ber­um­zug durch die Fu­ßgän­ger­zo­ne und um diese Zeit sind noch alle Ge­fähr­te kom­plett. Nach der "Da-Bach-na-Fahrt" sieht dies in der Regel an­ders aus, denn un­ter­wegs geht so man­cher Zuber zu Bruch.

Mehr zur Bach-Nah-Fahrt auf der Seite der Schram­ber­ger Nar­ren­zunft:       www.​narren­zunft -schram­berg.​de

Am Stammtisch entsteht die Idee

Am 24. Februar 1936 trafen sich verschiedene aktive Narren in einer Wirtschaft unmittelbar am Bachbett der Schiltach. Damals war am Fastnachtsmontag in Schramberg im Schwarzwald noch nicht viel los, die meisten Bürger gingen zur Arbeit.

Bei einem ausgedehnten Frühschoppen wurde die Idee geboren, mit Holzzubern den Bach zu befahren. Das Bachbett der Schiltach war damals neu ausgebaut und die neue Rinne lud förmlich zur Bach-na-Fahrt ein. Die Stimmung war ausgelassen und man war sich sicher, dass dies ein großer Spaß wird. Das närrische Volk machte man mit Plakaten und Lautsprechern auf das Ereignis aufmerksam.

Fasnachtsmontag wird arbeitsfrei

Jeder Teilnehmer besorgte sich noch rasch einen Zuber und kurz vor Arbeitsbeginn der Schramberger Fabriken um 13.30 Uhr erfolgte der Start. Die meisten Arbeiter blieben stehen, schauten diesem Schauspiel zu und kamen deshalb zu spät zur Arbeit. Vielen war nach dieser Gaudi die Lust zum Arbeiten ganz vergangen und sie feierten ausgiebig Fasnet.

Seit dieser Zeit ist der Fastnachtsmontag in Schramberg im Schwarzwald offiziell arbeitsfrei. Seit 1951 organisieren die Gilde der "Da-Bach-na-Fahrer" und die "Narrenzunft Schramberg" die alljährliche Kanalfahrt.

Urlaub im Schwarzwald zur Fastnacht: Familien mit Kindern kommen besonders gern und erleben das närrische Treiben hautnah! Die schwäbisch-alemannische Fasnet in Schramberg im Schwarzwald ist für viele Urlauber und Feriengäste das Highlight im Urlaub!

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