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Urlaub im Schwarzwald

Schwarzwald, Urlaub, Tourismus, Schramberg

Ramstein, die hart umkämpfte

Die Burg­rui­ne Ram­stein be­fin­det sich im Tal der obe­ren Schiltach zwi­schen Schram­berg und Ten­nen­bronn im Schwarzwald. Auf der ge­gen­über­lie­gen­den Tal­sei­te ist die Ruine Ber­neck. Die Über­bleib­sel der eins­ti­gen Hö­hen­burg lie­gen auf einem be­wal­de­ten Kamm auf 688 Me­tern. Heute sind nur noch we­ni­ge Mau­er­res­te sicht­bar.

Wer auf dem Wan­der­weg "Durch das ro­man­ti­sche Ber­neck­tal" im Schwarzwald un­ter­wegs ist, pas­siert auf hal­ber Stre­cke auch die Ruine Ram­stein.

Es war ein­mal

Die Burg­an­la­ge hatte eine Flä­che von rund 400 Qua­drat­me­tern und wurde durch einen brei­ten Gra­ben von der Berg­sei­te ge­trennt. Ur­sprüng­lich war sie kom­plett von einer um­lau­fen­den Ring­mau­er um­ge­ben. Zur Ram­stein ge­hör­ten ein Tor­turm, ein run­der Eck­turm und ein Palas. Im Mit­tel­punkt der An­la­ge be­fand sich ein aus­ge­dehn­ter In­nen­hof.

Erst zu Be­ginn des 15. Jahr­hun­derts wird die Burg Ram­stein in schrift­li­chen Quel­len ge­nannt. Al­ler­dings las­sen die Stein­bu­ckel­qua­der der Burg­mau­er und die Na­tur­stei­ne in der berg­sei­ti­gen Mauer auf eine noch frü­he­re Ent­ste­hung schlie­ßen. Tat­säch­lich wurde die Ram­stein Mitte des 12. Jahr­hun­derts durch die Her­ren von Eschach aus der Nähe von Vil­lin­gen er­rich­tet, die sich nach ihrer Burg fort­an „Her­ren von Ram­stein“ nann­ten.

Hef­tig um­kämpft

Die Ram­stein war das po­li­ti­sche Zen­trum der Her­ren von Ram­stein. Diese Linie der von Ram­stein starb um 1280 aus, wor­auf die Herr­schaft an die Her­ren von Fal­ken­stein-Ram­stein über­ging. 1411 wurde die Burg durch Trup­pen Kon­rads von Fürs­ten­berg und der Stadt Straß­burg be­la­gert und er­obert. Sie zer­stör­ten die Burg, die ab 1428 wie­der auf­ge­baut wurde.1449 ging die Ram­stein schlie­ß­lich in den Pfand­be­sitz der Eli­sa­beth von Rech­berg über.

1451 nahm Hans von Rech­berg in einer Fehde mit dem schwä­bi­schen Städ­te­bund zwei Kauf­leu­te aus Ulm und Ra­vens­burg ge­fan­gen und brach­te sie auf die Burg Ram­stein. Die Städ­te zahl­ten ihm 5200 Gul­den Lö­se­geld für die Ge­fan­ge­nen, zogen aber nach deren Frei­las­sung im Juli 1452 mit 1100 Fuß­sol­da­ten und 200 Rei­tern vor die Burg, die sie sechs Tage lang be­la­ger­ten. Am 19. Juli 1452 nah­men sie die Burg ein. Man hat im Nach­hin­ein in der Be­fes­ti­gungs­an­la­ge viele Ge­schoss­ku­geln, Arm­brust­bol­zen und Schwer­ter ge­fun­den, die auf hef­ti­ge Kämp­fe hin­wie­sen.

1445 ord­ne­te Kai­ser Fried­rich III Frie­dens­ver­hand­lun­gen zwi­schen den Reichs­städ­ten und von Rech­berg an, die Herr­schaft bekam 14000 Gul­den Ent­schä­di­gung für die Zer­stö­rung der Burg. Die­ses Geld be­nutz­te Hans von Rech­berg für die Er­rich­tung der Fes­tung Ho­hen­schram­berg.

Wandern im Schwarzwald und Urlaub mit der Familie - die beliebte Urlaubsregion Schwarzwald bietet neben vielen Wanderwegen und idyllischer Natur auch Burgen und Burgruine, die es zu entdecken gilt!

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